Ein Tagebuch kann eine echte Schatzkiste werden, die man mit Erinnerungen füllt. Wir haben fünf Ideen rund um das Führen eines Tagebuches gesammelt.

In einem Tagebuch schreibt man über sich und sein Leben, sein Verhalten, seine Gefühle und das, was man erlebt und was einen bewegt. Besonders in herausfordernden Zeiten kann es hilfreich sein, sich alles von der Seele zu schreiben. Genauso können die persönlichen Aufzeichnungen später als Chronik seines eigenen Lebens dienen, in der immer wieder gerne geblättert wird. Stellen Sie sich vor, wie Sie mit 80 Jahren auf der Veranda sitzen und die Notizen Ihres 30-jährigen Ichs nachlesen. Eine amüsante, aber durchaus auch bewegende Vorstellung, oder?

1. Schreiben, wie es einem gefällt

Die mit Abstand wichtigste Regel beim Tagebuchschreiben ist: es gibt keine! Das heißt, es bleibt einem selbst überlassen, wann und wie man sein Tagebuch führt. Genauso wenig gibt es Vorgaben, wie lang ein Eintrag sein sollte. Ob mehrere Seiten, nur ein Satz, ein Wort oder einfach nur Fotos, Zeitungsschnipsel, Postkarten oder Eintrittskarten – alles ist erlaubt. Es geht beim Tagebuch schreiben auch nicht um einen künstlerischen Anspruch. Grammatik, Beistrich- und Zeichensetzung sind zweitrangig. Es geht ausschließlich darum, die eigenen Gefühle und Gedanken festzuhalten und dies gelingt am besten, wenn man frei von der Leber weg schreibt. Egal, ob nur für einen selbst lesbar oder in Schönschrift, mit Fehlern oder ohne. Wichtig ist, sich selbst nicht zu zensurieren.

In Schönschrift oder nicht - alles ist erlaubt (Bild: Mauritius Images)
In Schönschrift oder nicht – alles ist erlaubt (Bild: Mauritius Images)

2. Regelmäßig schreiben

Natürlich ist es kein Muss, jeden Tag etwas Neues zu schreiben. Aber: Ein wenig regelmäßig sollte man sein Tagebuch schon „pflegen“, sonst kann es ganz schnell in Vergessenheit geraten. Ein guter Rat ist es, Zeit für sein Tagebuch in den Alltag einzuplanen. Manche Leute schreiben bevor sie zu Bett gehen, andere sofort nachdem sie aufwachen. Wieder andere schreiben auf dem Weg in die Arbeit oder sonntags gemütlich beim Kaffee, um die Woche noch einmal Revue passieren zu lassen. Finden Sie Ihren perfekten Zeitpunkt.

3. Datum über jedem Eintrag

Wichtig, egal was man aufschreibt: Das Datum über jedem Eintrag darf nicht fehlen. So fällt es einem später leichter, die Einträge zuzuordnen und in einen zeitlichen Zusammenhang zu bringen.

4. Einen persönlichen Bezug aufbauen

„Liebes Tagebuch…” – eine solche Anrede ist zwar nicht zwingend notwendig, doch gerade, weil es vielen Menschen anfangs schwer fällt zu schreiben, kann es hilfreich sein, wenn man das Tagebuch als etwas Lebendiges ansieht und einen persönlichen Bezug aufbaut. Geben Sie Ihrem Tagebuch doch einen Namen. Schließlich kann das Tagebuch in gewisser Weise mit dem täglichen Telefonat mit der besten Freundin oder dem besten Freund verglichen werden.

5. Immer griffbereit

Ob in der Handtasche, im Rucksack oder griffbereit in der Hosentasche – es hilft sein Tagebuch immer bei sich zu haben. So kann man seine Gedanken notieren, wann immer sie einem in den Sinn kommen. Eine gute Übung ist es auch, anstelle seines Mobiltelefons, sein Tagebuch zu zücken, wenn einem mal wieder langweilig ist.

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