Übern Untersberg


Er ist majestätisch und er ist mystisch: Der Untersberg. In einem Streifzug über den Salzburger Hausberg lernt Richard Deutinger besondere Leut kennen. Sepp Forcher war der erste Hüttenwirt auf dem Zeppezauerhaus. Eine Seltenheit in Österreich – Maximilian Mayr-Melnhof darf sich der Besitzer des Untersbergs nennen.

 

Seit 1961 führt die Untersbergbahn auf das Geiereck, eine technische Meisterleistung damals wie heute. 35 Jahre ist Sepp Pletschacher schon Maschinist. Abertausende Touristen, Wanderer, Schifahrer und andere Untersbergbegeisterte hat er seitdem schon auf den Berg gebracht. Die Bahn wird auch von den Forschern des Landesvereins für Höhlenkunde genutzt. Für den Höhlenforscher Georg Zagler wird die Bergstation zum Ausgangspunkt für eine weite Reise in die Tiefen des Berges mit seinen über 300 bekannten Höhlen. Was Wenige wissen – die Salzburger Seite des Untersbergs ist in Privatbesitz. Maximilian Mayr-Melnhof verwaltet ein riesiges Gebiet. Segen und Fluch zugleich, erfährt Richard Deutinger bei einem Streifzug durch das Jagdrevier. Sepp Forcher war lange Jahre Hüttenwirt am Untersberg. Er erzählt, wie es in den 50er Jahren am Zeppezauerhaus zugegangen ist. Zuletzt statten wir Martin Leitner einen Besuch ab. Mit seinen 91 Jahren lässt der Kustos des Untersbergmuseums noch immer das Wasser für ihn arbeiten. In der Kugelmühle Fürstenbrunn stellt er begehrte Kugeln aus dem weltbekannten Untersberger Marmor her.
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