10 Weihnachtsmythen und Brauchtümer leicht erklärt


Warum Tiere am Heiligen Abend plötzlich sprechen können und was „lesseln“ bedeutet: Wir schlüsseln die wichtigsten Weihnachtsmythen auf.

10 Weihnachtsmythen und Brauchtümer leicht erklärt Erst seit dem 16. Jahrhundert kommen die Geschenke in Österreich und Deutschland am 24. Dezember unter den Baum.

1. Warum heißt es: „In der Weihnachtsnacht können die Tiere sprechen?“

Die Legende hängt mit der Geschichte der Geburt Jesu zusammen. In der Bibel heißt es: Neben den Heiligen Drei Königen und den Hirten fanden sich im Stall zu Bethlehem auch die Tiere ein, um das Jesuskind zu besuchen, ihm Gaben zu bringen und mit ihm zu sprechen. Die Tiere tragen an Weihnachten also die Botschaft des Friedens in die Welt. Aber nur Menschen, die dafür einen Sinn haben, verstehen die Botschaft auch. 

2. Wieso isst man zu Weihnachten Kekse?

Das weihnachtliche Backen nahm schon in der Zeit vor Christi Geburt seine Anfänge. Damals wurde die Wintersonnenwende am 21. Dezember mit einem Fest gefeiert, an dem sogenannte Opferbrote gebacken wurden. Diese sollten böse Geister und Dämonen fern halten. 

3. Warum überreicht man zu Weihnachten Geschenke?

Ursprünglich war es der Nikolaus, der mit einem Sack voller Gaben schon am 6. Dezember an die Tür klopfte. Er brachte neben Nüssen, Äpfeln und anderen Kleinigkeiten auch Geschenke. Erst im 16. Jahrhundert wurde diese Bescherung auf den 24. Dezember verlegt. Wahrscheinlich entstand aus dem Heiligen Nikolaus, einem wohltätigen Bischof, auch die Figur des Weihnachtsmanns. Seither ist dieser gemeinsam mit dem Christkind für die Erfüllung von Wünschen zuständig. 

4. Vom Christkind, der Dreikönigshexe und Père Noel

Wenn man in Österreich und Deutschland die Geschenke auspackt, haben das die Italiener noch vor sich. Unsere italienischen Nachbarn müssen bis 6. Jänner warten, ehe die Dreikönigshexe Befana Packerl bringt. In den Niederlanden hingegen wird Sinterklaas schon am 5. Dezember gefeiert. Der Französische Père Noel und der englische Father Christmas kommen am 25. Dezember.

5. Geweihtes Futter für die Tiere

Ob’s ihnen schmeckt? Man weiß es nicht. Dennoch bekommen manche Tiere am 24. Dezember geweihtes Futter, dem ein paar Tropfen Schnaps beigemengt werden. Das nennt sich dann „Maulgabe“. Angeblich bleiben die Tiere dadurch gesund und fruchtbar.

6. Räuchertermine rund um Weihnachten 

Traditionell geht man in der Nacht des Thomastag (21. Dezember), am Heiligen Abend, in der Silvesternacht und in der Nacht vor dem Dreikönigstag (6. Dezember) mit einer Räucherpfanne durchs Haus und vertreibt durchs Räuchern böse Dämonen. 

7. Was versteht man unter dem Begriff „lesseln“? 

Unter „lesseln“ versteht man den abergläubischen Brauch, in die Zukunft zu schauen. Man lesselt vor allem in der Andreasnacht (29. November). Aber auch der Heilige Abend (24. Dezember) und Silvester (31. Dezember) waren früher Lesselnächte. Dazu werden neun Hüte auf einen Tisch gelegt, unter denen entweder Figuren oder Geldstücke liegen. Deckt man ein Püppchen auf, bedeutet das Nachwus. Ein Geldstück verspricht hingegen Wohlstand.

8. Was sind traditionelle Weihnachtsgerichte in Österreich? 

Die Festtagsmenüs variieren meist von Region zu Region. In Österreich wird am Heiligen Abend vor allem in Wien, Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark gerne gebackener Karpfen verspeist. Den Vorarlbergern hingegen schmecken Kalbsbratwürstel und den Kärntnern Selchwürstel. In Salzburg und die Tirol wiederum serviert man gerne Würstelsuppen. Und im Burgenland kommen oftmals knusprig gebratene Gänse auf den Tisch.  

9. Die Thomashutze erschreckt am 21. Dezember

Fürchtet euch nicht, denn er meint es nicht böse: Die Rede ist hier vom Thomashutze, einer wilden Perchtengestalt, die einem Vogel gleicht. Früher wurde schlimmen Kindern mit seinem Erscheinen gedroht, heute gehört er nur noch dem Gefolge des Thomasniglo an. Der zieht am 21. Dezember, dem Thomastag, mit Krampussen und den gabenbringenden Niglofrauen durch das Steirische Dörfchen Gams. Was es aber genau mit diesem uralten Brauch auf sich hat, ist nicht überliefert.

10. Gekreuzte Hände und Füße gegen Gespenster

In den zwölf Raunächten um Weihnachten und Dreikönig – so glaubte man früher– sauste ein wildes Geisterheer über die Täler hinweg. Die Hexen- und Spukgestalten bedrängten dabei gerne einmal einsame Wanderer. Hörte man ihr Sausen, so sollte man Hände und Füße übers Kreuz legen, dann brauste die sogenannte Wilde Jagd über einen hinweg. Manche Leute trugen geweihte Kreuze oder Amulette auf der Brust mit sich. 

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