17 Spiele für drinnen und draußen


Ob Regen oder Sonnenschein: Bei diesen Spielen kommt garantiert keine Langeweile auf

17 Spiele für drinnen und draußen Schwanzerl-Fangen – eines von vielen lustigen Spielen für draußen.

1. Laufen & Fangen

Das braucht's: mindestens einen Freund und – je nach Spielart – ein Halstuch oder Sonnenschein.

Schwanzerl-Fangen
Alle außer dem Fänger stecken sich ein Tuch oder Kleidungsstück als „Schwanzerl“ hinten in die Hose. Der Fänger muss versuchen, die Schwanzerln herauszuziehen.

Blinde Kuh
Einem Kind werden die Augen verbunden. Dann wird es so lange im Kreis gedreht, bis ihm ziemlich schwindelig ist. Nun muss es versuchen, die anderen zu fangen. Die Blinde Kuh darf dabei ein bisschen getrietzt werden: „Blinde Kuh, fang’ mich doch, dann hast du Ruh’!“ 

Schatten-Fangen
Das funktioniert natürlich nur bei Sonnenschein! Der Fänger muss versuchen, auf die Schatten der anderen Kinder zu treten.

Ketten-Fangen
Der Fänger nimmt alle Kinder, die er gefangen hat, an die Hand. So entsteht eine immer längere Kette, bis alle gefangen sind.


2. Hüpfen & Springen

Gummihüpfen
Das braucht's: ein ca. vier Meter langes Gummiband und mindestens zwei Freunde

Für die erste und leichteste Stufe spannen zwei Freunde das Gummiband mit ihren Fußknöcheln zu einem Rechteck. Dann hüpft man nach einem vereinbarten Muster über, in oder auf das Gummiband-Rechteck. Zum Beispiel so: „Hau (rechter Gummi zwischen den Beinen) ruck (linker Gummi zwischen den Beinen), Donald (rechter Gummi zwischen den Beinen) Duck (linker Gummi zwischen den Beinen), Mickey (rechter Gummi zwischen den Beinen) Maus (linker Gummi zwischen den Beinen), rein (ins Gummiband-Rechteck springen), raus (hinaushüpfen).“ Schwieriger wird es, wenn das Gummiband auf Kniehöhe und danach auf Hüfthöhe gespannt wird.

Himmel & Hölle
Das braucht's: Straßenkreide und einen Stein

Als Spielfeld zeichne Kästchen von eins bis neun und Felder für „Erde“, „Himmel“ und „Hölle“. Wirf den Stein auf ein Feld, das dann für dich „gesperrt“ ist. Auf einem Bein hüpfst du von eins bis drei, mit beiden Beinen gleichzeitig auf vier und fünf, einbeinig auf sechs usw. Das Hölle-Feld wird übersprungen, auch der Stein darf dort nicht liegen. Im Himmel machst du einen Drehsprung – und zurück geht’s zur Erde. Beim ersten Fehler ist der Nächste dran.


3. Werfen & Treffen

Werfen & TreffenAus Weidenruten lassen sich ganz leicht Ringerl flechten. Wer die meisten Ringe auf einen Stock wirft, gewinnt dieses traditionelle Spiel.
Weidenringerln werfen

Für die Ringe legst du sechs dünne, entblätterte Weidenruten (ca. 60 Zentimeter lang) so aufeinander, dass jeweils drei dünne und drei dicke Enden einander berühren. Nun wird daraus ein Zopf geflochten, dessen Enden du ineinandersteckst, wodurch du den Ring verschließt. Dann steckst du als Wurfziele mehrere Stöcke in den Boden. Wer schafft es, die meisten Ringe auf einen Stock zu werfen?

 
Dosenwerfen
Bau aus sechs bis zehn leeren Konservendosen eine Pyramide. Nun hat jedes Kind mit kleinen Gummibällen drei Würfe hintereinander und versucht, so viele Dosen wie möglich umzuschießen.

Servus-Tipp: Wenn keine Bälle zur Hand sind, kann man auch „Fetzenlaberln“ aus alten Socken machen.


4. Um die Wette

SackhüpfenSeit Generationen ein Heidenspaß für Groß und Klein: Sackhüpfen.

Das braucht's: mindestens drei Freunde

Donner, Wetter, Blitz
Ein Kind dreht sich von den anderen weg. Die anderen Kinder stehen etwa 20 Meter hinter ihm. Nun sagt das Kind langsam und laut: „Donner, Wetter, Blitz!“ Während es diese Worte sagt, dürfen die anderen Kinder zu ihm laufen. Sobald es sich zu dem Wort „Blitz!“ umdreht, müssen alle still stehen. Wer sich dann noch bewegt, wird zum Ausgangspunkt zurückgeschickt. Jenes Kind, das als erstes den Sprecher erreicht, hat gewonnen und ist als nächstes dran.

Vater/Mutter, wie weit darf ich gehen?
Alle Kinder stellen sich in einer Reihe auf. Ein Kind, rund 20 Meter weiter weg, ist der Vater/die Mutter. Die Kinder fragen nun „Vater/Mutter, wie weit darf ich gehen?“ Als Antwort bekommen sie zum Beispiel: „Zwei Riesenschritte“, „Vier Zwergenschritte“ oder „Einen Purzelbaum“. Gewinner gibt es bei dem Spiel nicht, es zählt nur der Spaß!

Fischer, wie tief ist das Wasser?
Ein Kind ist der Fischer und steht den anderen gegenüber, mit ein paar Meter Abstand. Die Kinder fragen: „Fischer, wie tief ist das Wasser?“ Der Fischer sagt beispielsweise: „1.000 Meter!“ Dann fragt die Gruppe: „Wie kommen wir hinüber?“ – „Auf einem Bein!“, sagt der „Fischer“ etwa. Die Kinder versuchen, auf einem Bein hüpfend zu ihm zu gelangen. Der Fischer hüpft ihnen entgegen und versucht, möglichst viele zu fangen. Wer zuletzt gefangen wird, ist der nächste Fischer.

Armer, schwarzer Kater!
Alle Kinder sitzen im Kreis, ein Kind ist der „Kater“. Ziel des Spiels ist es, nicht zu lachen, egal was der Kater macht. Dieser krabbelt auf allen Vieren im Kreis herum, sucht sich ein Kind aus und fängt an zu miauen. Das Kind muss ihn streicheln und sagen: „Armer, schwarzer Kater!“ Der Kater muss nun versuchen, das Kind zum Lachen zu bringen, indem er Grimassen schneidet, sehr laut miaut, faucht oder auf den Schoß krabbelt. Wer lacht, ist der nächste Kater.

Scheibtruhen-Fahren
Für ein Rennen müsst ihr zumindest vier sein. Die Kinder, die Scheibtruhen sind, knien sich auf allen Vieren hin, die Fahrer heben die Beine der „Scheibtruhen“ hoch, und los geht’s. Leichter ist es, wenn zwei Fahrer je ein Bein der Scheibtruhe nehmen.

Sackhüpfen
Dazu braucht ihr große Jutesäcke, in die ihr mit beiden Beinen hineinsteigen könnt. Dann wird eine Hüpfstrecke festgelegt, und los geht die Wetthüpferei.


5. Was spielen, wenn das Wetter spinnt ...?

Mit diesen Spielen kann man sich auch bei Schlechtwetter bestens die Zeit vertreiben.

Klatschen
Dazu brauchst du nur einen guten Spruch, deine zwei Hände und die deiner Freundin/deines Freundes. Ihr singt gemeinsam den Text und klatscht dazu dem anderen nach einem bestimmten Muster auf die Hände. Zum Einlernen zuerst langsam und dann immer schneller!

Bei Mül - lers hat’s ge - brannt, brannt brannt,
da bin ich hin - ge - rannt, rannt, rannt.
Da kam ein Po - li - zist, zist zist,
der schrieb mich auf die List’, List’, List’.
Da lief ich schnell nach Haus, Haus, Haus,
und die Ge - schicht war aus, aus, aus!

oder

Bei Mül - lers hat’s ge - brannt, brannt, brannt,
da bin ich weg - ge - rannt, rannt, rannt.
Da kam ein Po - li - zist, zist, zist,
der schrieb mich auf die List’, List’, List’.
Die List’ fiel in den Dreck, Dreck, Dreck,
da war mein Na - me weg, weg, weg.
Da lief ich schnell nach Haus, Haus, Haus,
zu mei - nem On - kel Klaus, Klaus, Klaus.
Der lag schon längst im Bett, Bett, Bett
mit sei - ner Frau E - li - sa - beth.
E - li - sa - beth die schäm - te sich
und warf die De - cke ü - ber sich.
Im Stoff da war ein Loch, Loch, Loch,
da sah ich sie dann doch, doch, doch!

Pfitschigogerln'
Jeder Spieler hat eine Münze, eine kleinere Münze ist der „Ball“. Die Tischplatte zwischen den Spielern ist das Spielfeld. Jeder bewacht sein Tor, das zum Beispiel ein Blatt Papier ist, das flach auf dem Tisch liegt. Mit einem Lineal versucht ihr nun, den Ball mit den Münzen ins gegnerische Tor zu bugsieren.

Fadenspiel
Dazu brauchst du einen zu einem Ring verknoteten Faden und einen Mitspieler. Du wickelst den Faden auf jeder Hand einmal um deine Finger (außer den Daumen), wobei die Schnüre parallel bleiben müssen. Dann steckst du den Mittelfinger der einen Hand unter die Schnur, die vor der Handfläche der anderen verläuft, und ziehst die Hände auseinander. Mit der anderen Hand machst du es genau gegengleich. Dein Freund/deine Freundin versucht nun, den Faden mit Daumen und Zeigefinger so abzuheben, dass immer neue Muster entstehen. Beispielsweise die „Straße“:
Mit Daumen und Zeigefinger greifst du in die beiden „X“. Die gegriffenen Fäden ziehst du nach außen und führst sie von unten durch die parallelen Fäden. Schon hast du eine „Straße“ aus vier parallelen Fäden.


6. Auszählreime

Wusstest du, dass nicht überall in Österreich mit den gleichen Sprücherln ausgezählt wird?
Hier sind fünf Lustige aus vier Bundesländern.

Gickelhahn,
spring davon, achte,
neune, außitan!
Salzburg

Eckal, Deckal, låss da’s sågn,
nåch den Rossn geht da Wågn,
nåch’n Wågn geht da Stier,
wer bräut, håt a Bier, wer måhlt, håt a Mehl,
wer båcht, håt a Brot,
wer stirbt, is glei maustot!
Niederösterreich

I bi Peda, du bist Paul,
i bi fleißi, du bist faul!
Oberösterreich

Ans, zwa, drei,
fia, fimf, seks,
Polizei – schmeck’s!
Oberösterreich

Oans, zwoa, drei,
pigga, pågga, pei.
Pigga, pågga, Besnschtiel,
sitzt a Mandle auf da Mil.
Håt a schtabigs Hiatle auf,
um und um mit Federn drauf!
Kärnten


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