2 Deko-Ideen mit alten Büchern


So schön lässt sich vergilbter Lesestoff neu interpretieren: Mit Büchern basteln wir einen rustikalen Hocker und einen nützlichen Beistelltisch.


1. Rustikaler Hocker aus ausgemusterten Wälzern

Rustikaler Hocker Wer sein Bücherregal ausmistet, bleibt im besten Sinn auf seinen Büchern sitzen.


Sie waren schon auf dem Weg zum Sperrmüll: die zerschlissenen Fußschemel, die eigentlich zu Omas und Opas Ohrensesseln gehören – und eine große Kiste alter Bücher, die auch nach gründlichem Sichten alles andere als Meisterwerke beherbergt.

Zuerst mussten wir das alte Fußbankerl von Stoff- und Metallteilen befreien und das Holzgestell gründlich abbeizen. Anschließend haben wir den hölzernen Unterbau dunkelbraun eingelassen und zum Trocknen aufgestellt. Dann konnten wir die Bücher so aufstapeln, dass sie eine möglichst ebene Sitzfläche bilden.

Danach haben wir das Fell eines Schafes quer halbiert, auf die alten Wälzer gelegt und die Buch-Schemel-Konstruktion mit zwei bis drei alten Ledergurten festgezurrt. Zum Schluss mussten wir nur noch die Riemen zurechtschneiden – fertig ist unser hübscher Hocker. 


2. Nützlicher Beistelltisch aus ausgelesenen Büchern

Beistelltisch Großflächig und dick sollten die Bücher sein und die Buchdeckel glatt. Prägungen oder Stoffeinbände wirken eingefärbt zu unruhig.


Es gibt Dinge, die haben ihre Schuldigkeit getan, und trotzdem können wir uns nicht von ihnen trennen. Bücher zum Beispiel, die uns einen Sommer lang blendend unterhalten haben und dann nur mehr dekorativ im Regal herumstehen.

Also machen wir doch gleich ein richtiges Deko-Objekt daraus und stapeln die Werke zu einem nützlichen Beistelltisch hoch. Dafür geeignet sind möglichst große und dicke Bücher mit glattem Buchrücken, die zunächst von Staub und Schmutz befreit und dann einzeln mit weißem Lack besprüht werden. Die Buchblöcke dabei aussparen, sie wirken besser, wenn man sie mit einem Pinsel bestreicht.

Nach dem Trocknen geht's ans Stapeln, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Flexible Naturen lassen die Bücher unverbunden, um öfters variieren zu können. Wer auf Stabilität setzt, klebt den einstigen Lesestoff zuerst zusammen und färbt ihn danach ein.


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