3 Dekoideen für alte Fenster


Wie aus wackeligen Fensterläden eine Kreidetafel, ein Spiegel und eine dekorative Umkleide werden.


1. Tafel aus ausgedientem Fensterflügel

Kreidetafel aus Fensterladen Dekorativ und praktisch. Wer hätte gedacht, dass der alte Fensterflügel seine neue Aufgabe so herausragend erfüllen wird.


Ob im Keller, am Dachboden oder im Sperrmüll – ein alter Fensterflügel ist nicht schwer aufzutreiben. Und daraus eine originelle Wandtafel zu bauen ist auch keine Hexerei: Zuerst müssen die Glasscheiben raus. Das geht leicht, wenn man vorher den Fensterkitt mit einem Stemmeisen vorsichtig aus dem Rahmen klopft. Dann wird der alte Lack entfernt. Das kann mit Heißluft, durch Abbeizen oder Abschleifen geschehen, wobei Letzteres die einfachste und ungefährlichste Variante ist. Ist der Fensterrahmen dann quasi nackt und die Holzstruktur schön sichtbar, wird er mit Holzöl eingelassen.

Nun muss noch eine 2 mm starke Sperrholzplatte passgenau zugeschnitten und mit Tafellack gestrichen werden, bevor wir die Teile in den Rahmen einsetzen und an der Rückseite mit kleinen Nägeln befestigen. Aufgehängt wird die Tafel dann an einer dickeren Schnur, die an den Scharnieren befestigt ist.


2. Spiegel aus abgewetterten Fenstern

Siegel aus Fenstern Einfach an die Wand gelehnt, verleihen die Spiegel dem Raum zusätzliche Tiefe.


Für die dekorativen Spiegel haben wir zunächst sämtliche Fenstergläser und Bruchreste sorgfältig entfernt, danach die Rahmen mit Abbeizpaste vom schäbigen Lack befreit. So kommt das schöne alte Fichtenholz wieder zum Vorschein. Sobald das Holz nach ein paar Tagen wieder trocken ist, werden die Rahmen mit feinem Schmirgelpapier rundum geschliffen und die Beschläge mit einer Eisenbürste gesäubert. Die Spiegel haben wir vom Glaser zuschneiden lassen und mit Spezialmontagekleber unter Druck auf 4 mm dicke Sperrholzplatten geklebt.

Zum Schluss werden die einzelnen Spiegel in die Fensterflügel eingepasst, an der Rückseite mit kleinen Holzleisten eingerahmt und festgenagelt. Jetzt fehlt nur noch eine Silikonfuge, die Spiegel und Fensterrahmen miteinander verbindet.


3. Paravent aus alten Fensterläden

Paravent Einst schützten sie vor unerwünschten Blicken  und das tun sie heute auch, freilich viel eleganter. So wird aus wackeligen Fensterläden eine luftig-dekorative Umkleide.


Wir haben die wackeligen Fensterläden aus einem alten Bauernhaus geborgen, in einem Laugenbad abgebeizt und dann getrocknet. Dabei lösten sich leider auch die Leimstellen, die daher teilweise erneuert werden mussten. Nachdem wir das Holz gebürstet und feingeschliffen hatten, ließen sich die Scharnierbänder leicht entfernen oder zurechtbiegen. Auch die alten Kippbeschläge haben wir abmontiert.

Die einzelnen Teile wurden an den Fensterbändern, die aus einem männlichen und weiblichen Teil bestehen, zusammengesteckt. Als Füße für den im Bogen aufgestellten Paravent dienen handgeschmiedete Nägel, die an der Unterseite der Flügel angeschraubt werden.

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