7 Theorien zum Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy


Es ist bis heute eines der meistdiskutierten Ereignisse der jüngeren Geschichte - wer ermordete John F. Kennedy?

7 Theorien zum Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy John F. Kennedy, seine Frau und weitere Begleiter kurz vor dem Attentat.

Es ist eines der größten Mysterien der jüngeren Geschichte: das Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas. Praktisch seit dem ersten Tag nach der Ermordung Kennedys versuchen Anhänger, Gegner, Wissenschaftler und Journalisten herauszufinden, wer für den Mord verantwortlich ist. Wir haben die sieben bekanntesten Theorien zusammengetragen – entscheiden Sie selbst, welche Sie für die Wahrheit halten.


1. Lee Harvey Oswald

Lee Harvey Oswald nach seiner Verhaftung.Verdächtiger Nummer 1: Lee Harvey Oswald nach seiner Verhaftung.

Es ist die Version, die laut offiziellen Nachforschungen die Wahrheit sein soll: Lee Harvey Oswald soll am Morgen des 22. November 1963 die tödlichen Schüsse auf Präsident John F. Kennedy aus einem Schulbuchlager, seinem Arbeitsplatz, abgefeuert haben. Anschließend sei er geflüchtet und habe den Polizisten J.D. Tippit erschossen. Nach seiner Verhaftung wurde Oswald zwölf Stunden lang verhört – er blieb allerdings stets bei seiner Aussage, unschuldig zu sein. „Ich bin nur ein Sündenbock und habe niemanden erschossen. Man hat mich nur verhaftet, weil ich in der Sowjetunion gelebt habe.“ Tatsächlich wurden Schmauchspuren an Oswalds Händen entdeckt, die darauf hinweisen, dass er kurz zuvor eine Waffe abgefeuert hatte. In der Forschung wird die Meinung vertreten, Oswald habe Kennedy erschossen – obwohl ca. ein Drittel aller Zeugen angab, dass die Schüsse nicht, wie in der Theorie angegeben, aus dem Schulbuchlager, sondern von einem nahegelegenen Grashügel gekommen seien. Allzu viel konnte Oswald dann jedoch nicht mehr zu seiner Verteidigung vorbringen: Nur einen Tag nach seiner Verhaftung wurde er bei seiner Überstellung ins Gefängnis vor laufenden TV-Kameras in einem vermeintlichen Akt von Selbstjustiz vom Nachtclubbesitzer Jack Ruby erschossen.


2. Die Mafia

Die Mafia soll es gewesen sein. Nach dieser Theorie soll John F. Kennedys Vater zur Zeit der Prohibition in den USA gutes Geld mit Alkoholschmuggel verdient haben – mit Hilfe der Mafia. Im Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl 1960 soll die die Unterweltsorganisation dann, vermutlich in der Hoffnung, nach der erfolgreichen Kandidatur einen mächtigen Verbündeten zu haben, Stimmen für JFK „organisiert“ haben. Doch Kennedy durchkreuzte den Plan – sein Bruder Robert ließ als Justizminister das organisierte Verbrechen systematisch zerschlagen. Ein Affront gegen die „ehrenwerte Gesellschaft“. Im Herbst 1962 soll der Mafia-Boss von New Orleans, Carlos Marcello, gesagt haben: „Wenn du nur den Schwanz abschneidest, wird der Hund dich weiterhin beißen.“ Soll heißen: Es bringt wenig, den Justizminister (der in dem Gleichnis der Schwanz ist) zu töten – das Ziel ist der Präsident. Es passt ins Bild, dass der Mörder von Oswald, Jack Ruby, enge Kontakte zur Cosa Nostra pflegte. So sollte, der Theorie zufolge, verhindert werden, dass Oswald ein Geständnis ablegt. Fünf Jahre nach dem Attentat auf JFK ereilte seinen Bruder Robert ein ähnliches Schicksal: Er wurde im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung in einem Hotel in Los Angeles erschossen.


3. Fidel Castro

Fidel Castro mit dem russischen Machthaber Nikita Chruschtschow.Verdächtiger Nummer 3: Fidel Castro, am Bild links mit dem russischen Machthaber Nikita Chruschtschow.

Unser nächster Verdächtiger ist kein Unbekannter: Kubas langjähriger Staatschef Fidel Castro ließ Präsident Kennedy töten, um sich für die US-Invasion in der Schweinebucht zu rächen. Außerdem wäre die Aktion eine reine Revanche gewesen – immerhin sollen auch die USA (übrigens in Zusammenarbeit mit der vorhin erwähnten Mafia) mehrfach versucht haben, den kubanischen Machthaber zu liquidieren. JFKs Vize-Präsident, Lyndon B. Johnson sorgte dafür, dass die Theorie weitere Anhänger gewann, als er einem Journalisten fünf Jahre nach dem Attentat erzählte: „Ich werde Ihnen jetzt mal was über den Kennedy-Mord erzählen, das Sie umhauen wird. Kennedy versuchte Castro zu erwischen, aber Castro hat ihn zuerst gekriegt." Klingt logisch, aber auch sehr simpel. Zu simpel? Bekannt ist jedenfalls, dass Castro kurz vor dem Attentat immer wieder damit drohte, dass sich US-Politiker ihres Lebens nicht mehr sicher sein könnten, wenn die USA weiterhin versuchen würden, Castro zu töten.


4. Die Sowjetunion

Für viele Verschwörungstheoretiker ist klar: Hinter der Ermordung von John F. Kennedy stecken die Sowjets. Hinweis Nummer 1: Lee Harvey Oswald war Ende der 50er-Jahre in die UdSSR übergelaufen und lebte jahrelang dort. Im Sommer 1962 kehrte der überzeugte Kommunist dann wieder in die USA zurück. Reiner Zufall? Nein, sagen die Anhänger der Theorie. Oswald soll vom KGB als Agent aufgebaut worden sein und die Ermordung Kennedys für die Russen erledigt haben. Warum die UdSSR ein Interesse daran haben konnte, dass Kennedy tot war, ist schnell erklärt. Im Zuge der Kuba-Krise habe die Sowjetunion eine schwere Niederlage gegen JFK hinnehmen müssen – als Rache dafür musste er sterben. Die Anhänger dieser Rache-Theorie wurden allerdings von Jahr zu Jahr weniger.


5. Lyndon B. Johnson

Lyndon B. Johnson zu seiner Zeit als Vizepräsident mit John F. Kennedy.Verdächtiger Nummer 5: Lyndon B. Johnson (links im Bild, zu seiner Zeit als Gouverneur mit JFK) soll gleich mehrere Motive gehabt haben.

Es klingt etwas nach Hollywood, lassen Sie es uns trotzdem kurz durchgehen: 1960 verliert Lyndon B. Johnson gegen John F. Kennedy in den demokratischen Vorwahlen zum Präsidentschaftswahlkampf. Er wird Vize-Präsident, doch Kennedy plant angeblich, bei der neuerlichen Wahl 1964 mit einem anderen Vize-Kandidaten ins Rennen zu gehen. Außerdem soll Johnson mit Kennedys Außenpolitik ganz und gar nicht einverstanden gewesen sein. Und dann gibt es da noch eine (höchst umstrittene) Aussage einer gewissen Madeleine Brown, die von sich selbst behauptete, die Geliebte Johnsons gewesen zu sein. Demnach soll Johnson in der Nacht vor dem Attentat zu ihr gesagt haben: „Diese verdammten Kennedys werden mich nie wieder blamieren. Das ist keine Drohung, sondern ein Versprechen.“ Dass Johnson die Ermittlungen der berühmten Warren-Kommission nachweislich erschwerte, schließt für Anhänger dieser Theorie die Indizienkette.


6. Die Geheimdienste

Hat sich John F. Kennedy um Kopf und Kragen geredet? Nach dem Debakel in der Schweinebucht soll JFK zu seinen Beratern gemeint haben, er wolle die CIA „in tausend Stücke zersplittern und in alle Winde zerstreuen“. Doch damit nicht genug: Die von militärischen Kreisen beeinflusste CIA soll dem Präsidenten nicht nur das Scheitern in Kuba, sondern auch sein zögerndes Handeln in Vietnam übel genommen haben. Also habe der Geheimdienst Lee Harvey Oswald als Attentäter „aufgebaut“. Dazu ließ man ihn kommunistische Flugblätter verteilen und in die Botschaften der UdSSR und Mexikos in Kuba reisen. Der ehemalige CIA-Mitarbeiter David Phillips sagte nach dem Kennedy-Mord, er hielte es für „wahrscheinlich“, dass Geheimdienstleute am Attentat beteiligt waren.


7. Die Israelis

Die letzte Theorie erscheint nicht weniger skurril als so manche davor – John F. Kennedy soll es sich zum Ziel gesetzt haben, die Atompläne Israels zu unterbinden. Um weiter am Atomwaffenprogramm forschen zu können, hätten sich die Israelis dazu entschlossen, Kennedy zu ermorden. Objektive Hinweise gibt es dafür allerdings keine.

Was bleibt, sind Spekulationen, die auch 55 Jahre nach dem Attentat auf John F. Kennedy nicht und nicht enden wollen. Jack Ruby, der Lee Harvey Oswald erschoss, bevor der einem Richter vorgeführt werden konnte, fasste das Mysterium um die Ermordung des charismatischen US-Präsidenten perfekt zusammen: „Die Welt wird niemals die wahren Tatsachen erfahren …“

Text: Johannes Dosek

 

TV-Tipp: Mittwoch, 24. Jänner, 22:15 Uhr: In Oliver Stones packendem Polit-Thriller „JFK-Tatort Dallas“ geht Kevin Costner einer möglichen Verschwörung im Zuge des Attentats auf John F. Kennedy auf den Grund. (nur ServusTV Österreich)

 

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