9 goldene Regeln für den Frühjahrsputz


Von der Vonu-Regel bis hin zum Teebeutel für gute Raumluft: Mit diesen 9 Servus-Tipps wird der Frühjahrsputz besonders gründlich.

9 goldene Regeln für den Frühjahrsputz

1. Der beste Zeitpunkt zum Putzen

Schon die alten Römer feierten im Februar ein rituelles Reinigungsfest (februare = reinigen). Der Großputz im Frühling hat also eine lange Tradition. Man sollte damit aber warten, bis die Fußbodenheizung – zumindest stundenweise – abgedreht werden kann. Sonst bekommen Sie die Böden nie streifenfrei gewischt. Und weil Pflege für Ledermöbel mitunter Lösungsmittel enthalten kann, sind laue Tage, an denen man gut lüften kann, für das Vorhaben am besten geeignet.

Servus-Tipp: Besonders schönes Wetter bitte lieber für einen Spaziergang nutzen. Wenn die Sonne aufs Fenster prallt, trocknet das Putzwasser zu schnell und es entstehen Schlieren.


2. Achten Sie beim Putzen auf den Mondkalender

Auch Luna soll Einfluss auf den Erfolg der Reinigungsaktion haben. So heißt es, dass Putzen bei abnehmendem Mond leichter fällt und länger vorhält. Besonders günstig sind Tage, an denen der abnehmende Mond auch noch in einem Luft- oder Feuerzeichen steht. Weiterer Vorteil der Planung nach dem Mondkalender: Man soll an einem Blatttag nur etwa ein Viertel der Putzmittelmenge benötigen, und Abwässer werden angeblich auch schneller abgebaut.


3. So putzen Sie rückenschonend

Ein Putzwagen ersparen das Schleppen von Reinigungsutensilien. Der Eimer steht darin auch in Arbeitshöhe. Damit das Kreuz nicht leidet: Benutzen Sie längenverstellbare Besen, Wischmopps oder Staubsauger – der Stiel sollte bis zur Schulter reichen. Muss man doch einmal am Boden arbeiten oder sich bücken: Gehen Sie mit geradem Rücken in die Knie, beim Aufstehen und Heben kommt die Kraft so aus den Beinen. Wischen Sie nicht mit ausladenden Bewegungen, gehen Sie beim Säubern der Oberfläche lieber um den Tisch. Wenn möglich, arbeiten Sie zwischendurch auch im Sitzen.


4. Putzen mit Plan

Das Reinigen von Fenstern und Vorhängen steht auf der Tagesordnung ganz oben. Dann werden Sofas und Kommoden von der Wand abgerückt und Kleinmöbel verschoben. Diese wischt man erst mit einem Staubtuch, dann mit einem feuchten Mikrofasertuch – und zwar nach der Vonu-, Vohinavo- und Volinare-Regel. Das bedeutet: Zuerst wird von oben nach unten geputzt (Vonu). Dann von hinten nach vorne (Vohinavo), schließlich von von links nach rechts. Damit wird keine Fläche ausgelassen und verhindert, dass der saubere Boden wieder mit Staub verschmutzt wird, der von den noch nicht geputzten Regalen rieselt.


5. Tricks gegen den Staub: feuchtes Tuch unter der Heizung

Staubtücher nehmen Staub besser auf, wenn man sie mit Kernseife statt Waschpulver wäscht. Alternativ kann man einen alten Nylonstrumpf verwenden. Dieser verhindert, über das Staubsaugerrohr gezogen und mit einem Gummi fixiert, dass beim Saugen kleine Teile verschwinden. Wer nicht an einer Allergie leidet, kann ein feuchtes Tuch unter die Heizung legen und den Staub von oben nach unten wegföhnen. Er fängt sich im Stoff. Polstermöbel werden staubfrei, wenn man ein Hangerl mit Essigwasser (Verältnis 1:4) befeuchtet, auflegt und mit einem Besenstiel draufklopft. Der Essig frischt auch die Farbe auf.


6. Wie feucht sollen Wischtücher sein?

Die Antwort lautet: nebelfeucht. Machen Sie dazu ein Tuch nass, wringen Sie es auch, wickeln Sie das Tuch in trockenes Tuch und wringen Sie beide Tücher nochmal aus. So erhälten Sie zwei nebelfeuchte Tücher. Damit die Putztücher nicht verkeimen: Waschen Sie sie nach dem Putzen und legen Sie sie dann in die Mikrowelle, um sie bei voller Leistung drei Minuten lang zu erhitzen. Prinzipiell gilt: Bei Mikrofasertücher ist nur ganz wenig Reinigungsmittel erforderlich. Und die Regel „Weniger ist mehr“ freut nicht nur die Umwelt. Bei Parkett ist eine einmal im Jahr aufgetragene Vollpflege besser als Pflegezusatz bei jedem Wischen, weil sonst die wenig begangenen Flächen vergrauen.

Servus-Tipp: Um Tierhaare zu entfernen, einfach einen feuchten Gummihandschuh anziehen und die Flächen abreiben.


7. Putzmittel selber herstellen 

Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen oder Allergien sollten Ihre Putzmittel immer mit etwas Wasser verdünnen, denn die Chemie in den Reinigungsmittel kann die Atemwege und Haut reizen. Oder aber Sie mischen ein Reinigungsmittel selbst: Auf einen Liter warmes Wasser kommen je ein Esslöffel Waschsoda (gegen Flecken), Zitronensäure (gegen Kalk) und Alkohol (gegen Schlieren).


8. Weißbrot gegen Wandverschmutzungen und mehr

Alte Hausmittel und kleine Tricks ersetzen oft teure Reiniger. Statt Möbelpolitur können Sie etwa Babyöltücher verwenden. Zum Fensterputzen eignet sich Wasser aus dem Kondenstrockner. Edelstahl glänzt, wenn man ihn mit einer halben Kartoffel abreibt. Der Duschvorhang wird wie neu, wenn man ihn 30 Minuten in kaltem Salzwasser einweicht und wieder aufhängt (Salz nicht abspülen – es verhindert Neuverschmutzung!). Fliesenfugen strahlen, nachdem sie mit Backsoda oder Zitronensaft und einer alten Zahnbürste gescheuert wurden. Cola löst über Nacht Urinstein in der Toilette. Und Fingertapser an den Wänden lassen sich oft mit einer Scheibe Weißbrot (fest reiben) entfernen.


9. Natürlicher Raumduft aus Kaffee und Tee

Lufterfrischer aus dem Drogeriemarkt? Nicht nötig! Schlechte Gerüche neutralisiert eine Schale mit frisch gemahlenem Kaffeepulver. Und wer beim Putzen einen Esslöffel Waschpulver oder den Inhalt eines Teebeutels (am besten Pfefferminze oder eine Frucht- bzw. Blütenmischung) aufsaugt, sorgt ebenfalls für Wohlgeruch. Die Abluft des Staubsaugers beduftet dann das Zimmer.

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