Amatrice – ein Jahr danach


2016 wurde die norditalienische Stadt Amatrice durch ein Erdbeben nahezu völlig zerstört. Ein Jahr danach ist die Katastrophe immer noch allgegenwärtig.


Im Sommer und Herbst 2016 erschütterte eine ungewöhnliche Reihe extremer seismischer Ereignisse in den Apenninen die Zentralregion Italiens. Die Städte Amatrice und Norcia sowie mehrere Orte in der Umgebung wurden dabei großflächig zerstört. Fast 300 Menschen kamen ums Leben, die Zerstörungen werden noch auf Jahre hinaus sichtbar bleiben.

Doch die Erdbeben-Serie bot auch einen unerwarteten Impuls für die Wissenschaft. Nach der Zerstörung Amatrices überzogen italienische und britische Seismologen die Region mit einem dichten Netz von Erdbeben-Sensoren. Als wenige Wochen später die Erde erneut bebte, lieferte das Messdaten mit einer bislang undenkbaren Dichte und Genauigkeit: Erstmals konnten die Forscher Erdstöße aus nächster Nähe vermessen.

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