Capitals gelingt auch der elfte Streich


Nach zuletzt fünf Siegen in Folge musste sich der EC Red Bull Salzburg bei Tabellenführer spusu Vienna Capitals wieder einmal geschlagen geben. Mit einem 4:2-Heimerfolg gewannen die Wiener auch das elfte Saisonspiel, womit nur noch ein Sieg auf den Startrekord des Vorjahres fehlt.


Beide Teams setzten in der Offensive gleich die ersten Akzente. Zur ersten großen Chance dauerte es aber fünf Minuten, Salzburgs Goalie Lukas Herzog war bei einem Versuch von Ali Wukovits aber auf dem Posten. Nach der ersten überstandenen Unterzahl gingen die Wiener aus dem Nichts in Führung: Chris DeSousa (10‘) schnappte sich die Scheibe und zog zum 1:0 ab. Daraufhin machten die Caps ordentlich Druck, vergaben aber in zwei Powerplays Chancen auf eine höhere Führung. Bei fünf gegen fünf auf dem Eis rettete Herzog bei einem Versuch von Jamie Arniel in höchster Not.

Nur 71 Sekunden nach Wiederbeginn schrieben auch die Salzburger an, Dustin Gazley nützte die freie Ecke und traf zum Ausgleich. Die Antwort der Caps dauerte aber keine drei Minuten, als Mat Clark aus der Distanz auf 2:1 stellte. In weiterer Folge kamen die Mannschaften immer wieder gefährlich vors Tor des Gegners, beide Torhüter zeichneten sich immer wieder aus. Nach 29 Minuten hatte Wiens JP Lamoureux aber zum zweiten Mal an diesem Abend das Nachsehen, Thomas Raffl erzielte im Salzburger Powerplay den erneuten Ausgleich. Die Gäste waren dem dritten Treffer sogar näher, ein Schuss von Dustin Gazley prallte aber von der Stange zurück ins Spiel.

Das Schlussdrittel war von der ersten bis zur letzten Sekunde hart umkämpft und es dauerte bis zur 50. Minute, ehe die Wiener Fans wieder jubeln durften: Nachdem er zuvor noch eine Chance vergeben hatte, traf Peter Schneider zur abermaligen Führung. Die Wiener hatten wieder das Momentum und drückten nach einer überstandenen Unterzahl auf die Vorentscheidung. Hartl, Tessier und Arniel konnten den Salzburger Schlussmann jedoch nicht überwinden. Erst als dieser sein Tor für einen sechsten Feldspieler verließ, sorgte Schneider für den 4:2-Endstand.
Das könnte Sie auch interessieren