Caps-Express machte auch vor Villach nicht halt


Die Vienna Capitals bleiben auch nach sechs Spielen ungeschlagener Tabellenführer. Der EC Panaceo VSV wurde daheim 4:3 besiegt. Matchwinner war Peter Schneider, dem ein Doppelpack gelang.


Freundschaftlich ging es vor dem Duell der Vienna Caps mit dem VSV zu. Die VSV-Cracks Jamie Fraser, Felix Maxa, MacGregor Sharp und Jerry Pollastrone, allesamt teil der Wiener Meistermannschaft von 2017, wurden vom Heimpublikum lautstark an alter Wirkungsstätte willkommen geheißen. Mit den Nettigkeiten war es aber gleich vorbei und Wien übernahm die Feldherrschaft. Villach hielt jedoch aggressiv und hellwach dagegen, was auch zu einem Doppelschlag der Gäste führte. Maßgeblich beteiligt war dabei Corey Trivino, der zuerst nach sehenswertem Puckgewinn von Blaine Down und Zuckerpass von Pollastrone traf (6.) und 101 Sekunden später Christof Kromp bei dessen Powerplay-Treffer assistierte. Das war übrigens das erste Villacher Saisontor in numerischer Überlegenheit im 16. Versuch. Rafael Rotter, der die VSV-Überzahl durch einen Bandencheck an Fraser erst möglich gemacht hatte, sorgte drei Minuten später – nun selbst in Überzahl agierend – mit einem satten Schuss ins lange Eck blitzschnell für den Anschluss zum 1:2-Pausenstand.

Genau umgekehrt verlief der Start ins Mitteldrittel. Blau-Weiß machte Dampf, war am Drücker. Doch den Treffer erzielten die Hausherren schier aus dem Nichts: Dominic Hackl brachte den Puck instinktiv vor das Tor, wo Peter Schneider auf den Abfälscher lauerte und den Ausgleich markierte (24.). In Minute 32 musste VSV-Keeper Dan Bakala wieder hinter sich greifen, als Chris DeSousa einen Villacher Stellungsfehler im Konter eiskalt zur erstmaligen Wiener Führung ausnutzte, die man auch mit in die Kabine nahm.

Die Gelb-Schwarzen konnten ihr Villach-Trauma der letzten beiden Jahre besiegen, wo man jeweils gegen die Adler erstmals in der Liga verloren hatte.
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