Denen man nicht vergibt


Um ein Blutvergießen zu verhindern, gilt es herauszufinden, ob die junge Rachel eine Weiße oder eine Rothaut ist. Ob das gelingt?


Rachel (Audrey Hepburn) ist keine Weiße, sondern eine Rothaut und wurde als Baby nach einem Massaker an den Kiowa von der Farmerfamilie Zachary adoptiert. Diese Behauptung stellt zumindest der alte Kelsey auf, der bei dem Überfall auf den Indianerstamm selbst mitgewirkt hatte. Die verunsicherte Rachel versucht, die Wahrheit herauszufinden. Aber sowohl ihre Mutter Mattilda als auch Rachels Brüder Ben (Burt Lancaster), Cash (Audie Murphy) und Andy bezeichnen die Aussage des Cowboys als Hirngespinst. Als jedoch drei Kiowa, angeführt von Häuptling Lost Bird, auf der Ranch erscheinen und die Herausgabe Rachels fordern, sorgt das für weitere Unruhe in der Familie. Die Indianer sind bei den Farmern verhasst, zwischen den Parteien wurde das Kriegsbeil nie definitiv begraben. Um alle Gerüchte endgültig zu beseitigen, willigt Ben als ältestes männliches Familienmitglied in eine Heirat Rachels mit dem Nachbarssohn Charlie Rawlins ein. Wenig später wird Rachels Bräutigam von den Kiowa ermordet. Die Rawlins‘ geben Rachel die Schuld am Tod ihres Sohnes. Um zu verhindern, dass der Nachbarsstreit eskaliert und ein Krieg mit den Kiowa ausbricht, begibt sich Ben auf die Suche nach Kelsey. Nur die Wahrheit kann weiteres Blutvergießen verhindern.

Regie-Altmeister John Huston wollte mit seinem Westerndrama „Denen man nicht vergibt“ einen Beitrag liefern zum Thema Rassenhass im Wilden Westen. Berühmtheit erlangte der Film aber vor allem wegen der aufreibenden Dreharbeiten, geprägt von mehreren, teilweise auch schweren Unfällen der Hauptdarsteller sowie harten Auseinandersetzungen Hustons mit den Produzenten. Dennoch gilt der Edelwestern als Meisterwerk, nicht zuletzt wegen der hervorragenden Darstellerleistungen von Audrey Hepburn, Burt Lancaster und Audie Murphy. (OT: The Unforgiven)
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