Dornbirn BullDogs vs. Moser Medical Graz 99ers


Die Dornbirn Bulldogs haben in der 14. Runde der Erste Bank Eishockey Liga ihrer Negativserie ein Ende gesetzt. Die Vorarlberger brachte im Heimspiel gegen Moser Medical Graz 99ers eine frühe 2:0-Führung über die Zeit und gewannen schlussendlich mit 2:1. Es war Dornbirns erster Sieg nach zuletzt neun Niederlagen am Stück, womit auch die längste Durststrecke der Vereinsgeschichte beendet wurde. Die Steirer mussten sich nach fünf Siegen wieder einmal geschlagen geben.


Die Dornbirn Bulldogs starteten vor heimischer Kulisse gegen die Moser Medical Graz99ers perfekt in die Partie. Brock Trotter (1.) luchste Graz-Defender Robin Weihager die Scheibe im Angriffsdrittel ab und blieb vor Keeper Linus Lundin eiskalt. Bereits nach 55 Spielsekunden erzielte der Kanadier die frühe 1:0-Führung. Kevin Macierzynski (4.) drückte wenig später die Scheibe, nach einem weiteren Turnover der Gäste, zum 2:0 über die Linie. Den vermeintlichen Anschlusstreffer erzielten die 99ers in der sechszehnten Spielminute, das Schiedsrichtergespann entschied jedoch sofort auf No-Goal. Zintis Nauris Zusevics warf die Scheibe nämlich mit der Hand in die Maschen. Mit dem Spielstand von 2:0 wurde somit ein erstes Mal die Seiten gewechselt.

Im Mitteldrittel spielten sowohl die Gäste als auch die Hausherren munter nach vorne, der Dornbirner Juuso Pulli ließ dabei die beste Chance liegen. Er scheiterte mit seinem Schuss aus der Drehung an der linken Stange. Kurz vor Drittelende fasste Zusevics die erste Strafe des Abends aus, doch die Grazer spielten fälschlicherweise mit fünf Feldspielern weiter. Wieder bekamen sie eine Strafe aufgebrummt. So starteten die Bulldogs mit zwei Feldspielern mehr ins dritte Drittel, konnten jedoch diesen Vorteil nicht in ein Tor ummünzen.

Ganz im Gegenteil, nachdem die Grazer diese heikle Phase überstanden hatten, netzten sie ein. Oliver Setzinger (44.) hämmerte die Scheibe vorbei an Rasmus Rinne ins Gehäuse. Zu mehr sollte es für die Murstädter, die in der Schlussphase Tormann Linus Lundin zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, nicht reichen. Die Vorarlberger brachten den hauchdünnen 2:1-Vorsprung über die Zeit.
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