El Dorado - Die goldene Stadt


Anhand neuester Erkenntnisse in der Forensik und Archäologie deckt die Doku-Reihe Geheimnisse auf, die über Jahrhunderte ungeklärt blieben.


Seit Jahrhunderten lockt der Mythos von El Dorado Entdecker und Schatzsucher in die kolumbianischen Anden, um dort nach Gold zu suchen. Es wird vermutet, dass die geheimnisvolle El-Dorado-Legende von den alten Praktiken der Muisca, einem verlorenen Stamm, der einmal im Hochland von Kolumbien lebte, inspiriert wurde. Der Legende nach haben die Muisca in einer Art Krönungszeremonie den neuen König mit Goldstaub, Kronen, Armbändern und Edelsteinen bedeckt. Dieser Schatz wurde dann auf einem Floß in die Mitte des Sees Guatavita gebracht. An diesem Punkt wurde das Gold als Opfer für die Götter in die düsteren Tiefen des Sees geworfen. Trotz zahlreicher Versuche das Gold und die Juwelen vom Grund des Gewässers zu fischen, konnten nur wenige Hinweise auf den Schatz gefunden werden.
Um den Ursprung der Legende von El Dorado zu entschlüsseln, folgt die Dokumentation den Spuren der spanischen Entdecker, die in historischen Dokumenten ihre Versessenheit, diese Goldlager zu finden, festgehalten haben. Bei der Recherche liest man über Generationen von Eroberern, die auf grausame Art und Weise geplündert, gebrandschatzt und die Hochlandbewohner gefoltert haben, um das versteckte Gold zu finden. Dabei haben sie die Muisca sukzessive an den Rand der Ausrottung getrieben.
Ein Metallurgie-Experte untersucht ein 1969 gefundenes Floß mit der modernsten Technik der Röntgenfluoreszensanalyse und vergleicht die Befunde mit den Ergebnissen von anderen Goldfunden rund um den kleinen Bergsee Guatavita. Die Dokumentation begleitet eine kolumbianische Geologin auf einer Expedition, um die wahren Wurzeln des Musica-Goldes zu ergründen. Mit der Hilfe eines Archäologen werden die Knochen der Muisca untersucht, um das Geheimnis dieser Menschen und ihrer Grabbeigaben zu verstehen.
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