Es war einmal in Amerika


Noodles ist Anführer einer kleinen Gang in einem Armenviertel New Yorks Ende der 1920er-Jahre. Es ist der Beginn einer Verbrecherlaufbahn...


Lower East Side ist Ende der 1920er-Jahre eines der ärmsten Viertel New Yorks. Mit kleineren Diebstählen schlagen sich die vier gleichaltrigen Jugendlichen Noodles, Patsy, Cockeye und Dominic durchs Leben. Eines Tages lernt Noodles den etwas älteren Max (James Woods) kennen, der zu seinem besten Freund wird. Durch Alkoholschmuggel machen Noodles und Max mit ihrer Gang gute Geschäfte. Das erweckt den Neid des Bandenchefs Bugsy, der Noodles Freund Dominic erschießt. Noodles ersticht daraufhin Bugsy und wird verhaftet. Nach 10 Jahren Gefängnis kommt Noodles (Robert De Niro) wieder frei. Mit Max (James Woods) und den alten Freunden setzt er seine kriminelle Laufbahn fort. Um zu verhindern, dass Max bei einem riskanten Banküberfall sein Leben lässt, verrät Noodles seine Bande an die Polizei. Doch statt der geplanten Verhaftung entwickelt sich eine wilde Verfolgungsjagd. Dabei werden Max und alle anderen Bandenmitglieder außer Noodles getötet. Geplagt von Schuldgefühlen, wird Noodles drogenabhängig. Erst Jahrzehnte später, im Jahr 1968, erfährt Noodles die wahren, überraschenden Hintergründe der damaligen Ereignisse.

Das Gangster-Epos „Es war einmal in Amerika“ ist der letzte Film von Sergio Leone. Nach seinen Western-Klassikern „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Todesmelodie“ setzt sich Italiens Regie-Legende dabei erneut mit der Historie Nordamerikas auseinander. Die fast 50 Jahre andauernde Geschichte der Freundschaft zwischen den Protagonisten Noodles und Max ist auch eine Geschichte von Erfolg und Verrat, von Schuld und Sühne. Sergio Leone liefert mit seinem Film ein intensives Porträt der US-Gesellschaft über mehrere Epochen – und eines der großen Meisterwerke des modernen Kinos. Unvergesslich die Filmmusik von Ennio Morricone. (OT: Once Upon a Time in America)
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