Europas Routen - Die Via Aquitania in Frankreich (Doku-Reihe)


Rund 85.000 Kilometer gepflasterte Wege durchzogen einst das Römerreich – verbanden Europa mit Kleinasien und dem Vorderen Orient. Jahrhunderte lang genutzt als Handelstrassen, Marschrouten und Nachrichtenpassagen – für Händler, Soldaten, Regierungsbeamte und kaiserliche Kuriere. Als das Imperium unterging, überdauerten die Trassen ihre Erbauer. Noch heute verläuft das gewaltige Straßennetz quer durch Europa und zeugt vom Reichtum alten Handwerks und der Vielfalt überlieferter Traditionen.

 

Die Via Aquitania durchquert heute die Regionen Languedoc, Midi-Pyrénées und Aquitaine, verband die Städte Narbonne (Colonia Narbo Martius) über Toulouse (Tolosa) mit Bordeaux (Burdigala). 56 v.Ch. erobern die Römer die Region. Sie ließen sich nicht nur ohne große Auseinandersetzungen nieder, sie brachten auch ihr Wissen und ihre Zivilisation mit. Es wurden Straßen angelegt, Stadtpläne gezeichnet, reiche Villen gebaut. Neben der Sprache führten die Römer auch den Wein ein. Ihnen sind die ersten Weinstöcke zu verdanken,– biturica auf Lateinisch.
Filmemacher Jeremy J.P. Fekete begibt sich “on the road” auf Spurensuche. Über Autobahnen und Schotterstrassen. Mit dem nostalgischen Flair einer Reise der 1970er Jahre.
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