Giftmörder im Wienerwald


Die "grüne Lunge" wird der Wienerwald gerne genannt, doch er kann auch zur "grünen Hölle" werden. Nicht nur am Amazonas ist das Leben voller Gefahren - auch in dem beliebten Naherholungsgebiet, das jährlich von Tausenden von Spaziergängern und Wanderern besucht wird.

 

Häufig sind ausgerechnet die schönsten Früchte und die buntesten Blumen besonders giftig! Bei einigen reicht schon die bloße Berührung, um empfindliche Hautreaktionen bis hin zum Kreislaufkollaps auszulösen. Denn manche Lebewesen wehren sich mit Gift - es muss ja nicht gleich das Pfeilgift des Curare-Froschs sein - auch einheimische Kröten scheiden in besonderen Hautzellen gefährliche Stoffe aus.
Im Wienerwald sind besonders die Kinder gefährdet, die neugierig ihre Umwelt erkunden - Tollkirsche, Pfaffenkapperl oder Seidelbast locken mit leuchtenden Beeren! Schon wenige der Früchte können für die Kleinen eine tödliche Gefahr sein! Gefährdet sind aber auch Erwachsene, die sich vom Reichtum der Natur zum Sammeln verführen lassen, obwohl sie sich nicht hundertprozentig auskennen: Ist das wirklich schmackhafter Bärlauch oder das Blatt der giftigen Herbstzeitlose? Liegt ein Wiesenchampignon im Korb oder ein grüner Knollenblätterpilz? Ein duftender Stein- oder ein ungenießbarer Satanspilz?
Die Dokumentation klärt auf, welche Gefahren einem Spaziergänger im Wienerwald begegnen können und zeigt in vielen Nahaufnahmen, worauf man achten sollte, um nicht zum unfreiwilligen Opfer zu werden.
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