Glück und Glas


Bunt und abwechslungsreich zeigt sich die Landschaft im Niederösterreichischen Weinviertel. Von Weitem grüßt die Kuenringerstadt Weitra mit dem prächtigen Schloss der Familie Fürstenberg und unmittelbar hinter Gmünd lockt die Blockheide mit riesigen Granitblöcken und Wackelsteinen.

 

Im nahen Alt Nagelberg besucht Bertl Göttl einen der letzten Glasbläser, die seinerzeit die Gegend prägten. Ab dem 13. Jahrhundert entstanden nördlich der Alpen unzählige sog. Waldglashütten. Grund war der Reichtum an Holz und Quarz. Besonders das Holz der Buche war als Brennstoff zum Schmelzen der Glasmasse und zur Gewinnung der Pottasche unentbehrlich. Eine übermächtige Konkurrenz – hauptsächlich aus China – hat die blühende Glasindustrie verdrängt und nur ganz wenige, die sich auf die kunstvolle Veredelung von Glas spezialisiert haben, sind übrig geblieben. In 6. Generation ist die Familie Apfeltaler hier beheimatet, jahrein- jahraus und Tag und Nacht lodert im Ofen das Feuer und im Gespräch mit dem Seniorchef Franz Apfeltaler, wird die ganze Leidenschaft rund ums Glas spürbar.
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