Wien

Haarspange aus Horn

€ 29,00 (inkl. MwSt.)

Handgearbeitete Haarspange aus hellbuntem Horn, in der Familienwerkstatt in Wien-Fünfhaus nach traditionellem Verfahren gefertigt. Die Haarspange ist an das Horn geschraubt. Schmückt die Haare und gibt ihnen Halt.

Maße: ca. 8,5 × 2 cm

 



Haarspange aus Horn
Haarspange aus Horn
Haarspange aus Horn
Haarspange aus Horn
Haarspange aus Horn
Haarspange aus Horn
Haarspange aus Horn

Schöne Haarpracht

Frauen mit langem Haar haben die Qual der Wahl. Welche Frisur soll es heute sein. Offen oder zusammengebunden? Und welches Haaraccessoire darf als Blickfang dienen? Wie wäre es mit einer handgefertigten Haarspange aus Horn? Jede einzigartig, da kein Hornstück dem anderen gleicht.

Naturmaterial Horn

Bevor Handwerker Thomas Petz eine Haarspange fertig in Händen hält, vergeht viel Zeit. In der Werkstatt in Wien-Fünfhaus stapeln sich Säcke mit Rinderhörnern. Sie sind das Ausgangsmaterial für die Deckplatte der Spange und ein Nebenprodukt der Viehwirtschaft. Thomas Petz ist einer der wenigen, die das naturbelassene Horn noch selbst zu Platten pressen und nicht zu vorgefertigtem Material greifen.

Lange Schleiferei

Zunächst schneidet Thomas Petz die Hörner auf, um sie dann mithilfe von heißem Öl, Feuer und einer von seinem Großvater konstruierten Maschine in die richtige Form zu drücken. Diese Platten kann Thomas Petz nach einer Ruhephase von mindestens drei Monaten zu Spangen weiterverarbeiten. Ist die rohe Form zugeschnitten, wird mit Schleifscheiben geschliffen und nochmals geschliffen. Zwischendurch muss das Stück Horn wieder erhitzt und in Form gebogen werden. Dank einer Bimssteinmehl-Paste erstrahlen die Hornstücke schließlich in hoch poliertem Glanz und warten dann auf ihren Einsatz als Schmuck für Haarspangen.

Vererbtes Wissen

Seit 1862 wurde das Wissen und die Erfahrung rund um die Verarbeitung von Horn bei der Familie Petz von Generation zu Generation weitergegeben. Zunächst schien es so, als würde mit der Pensionierung von Thomas Petz’ Großvater Friedrich der traditionelle Handwerksbetrieb für immer geschlossen werden. Doch 2007 entschloss sich der Enkel, den bereits stillgelegten Betrieb wiederaufleben zu lassen.