Hearts in Atlantis - Das Rätsel eines Sommers (Drama nach Stephen King)


In die Wohnung von Bobbys Mutter zieht ein seltsamer Untermieter. Zwischen dem 11-Jährigen und dem übersinnlichen Mann entsteht eine enge Freundschaft.


Sie hatten eine tolle Zeit miteinander, die beiden Jugendfreunde Bobby (Anton Yelchin) und Sully. Noch Jahrzehnte später erinnert sich der heutige Fotograf Bobby gern daran. Nie vergessen wird er ein besonders aufregendes Erlebnis, das ihm als 11-Jähriger in der Heimatstadt widerfuhr. Damals zog ein gewisser Ted Brautigan (Anthony Hopkins) als Untermieter in die Wohnung von Bobbys Mutter Liz. Zwischen dem Buben und dem mysteriösen Fremden entwickelt sich eine enge, väterliche Beziehung. Bobby erfährt von Ted, dass dieser über telepathische Kräfte verfügt und Gedanken lesen kann. Schon bald machen auch Bobbys beste Freunde Sully und das Mädchen Carol Bekanntschaft mit Ted. Eines Tages liest Ted die Gedanken des Stadtbekannten Raufbolds Harry, und kann so eine Schlägerei mit Bobby und seinen Kumpels abwenden. Aber auch Ted benötigt die Hilfe Bobbys. Der Junge soll ihn vor gefährlichen Verfolgern warnen. Bobbys Mutter wird das Verhalten ihres Untermieters immer unheimlicher. Als Liz mitbekommt, dass Ted von zwei Geheimdienst-Agenten gesucht wird, will sie ihn ausliefern. Bobby und seine Freunde wollen das mit allen Mitteln verhindern.

Als Vorlage für „Hearts in Atlantis“ diente Stephen Kings gleichnamiger Erzählband, wobei sich Regisseur Scott Hicks („Shine“, „The Lucky One“) weniger von den Handlungsabläufen der einzelnen Storys inspirieren ließ. Wichtiger erschienen ihm das beschriebene Zeitgefühl der 1960er-Jahre und die Zeichnung bestimmter Figuren. Hicks melancholisches Filmdrama erweckt die verlorene Kindheit des Protagonisten Bobby (dargestellt von Anton Yelchin) wieder - einer Zeit, wo Freundschaft und Loyalität noch an erster Stelle standen. Der Gedankenleser Ted (Anthony Hopkins) sorgt für das Stephen King-typische Mystery-Element.
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