Hereafter - Das Leben danach


Der US-Amerikaner George kann als so genanntes Medium Kontakt mit Verstorbenen aufnehmen. Doch diese Fähigkeit hat ihren Preis...


Die französische Journalistin Marie (Cécile de France) ist in Thailand während eines Tsunamis nur knapp dem Tod entkommen. In London stirbt der 12-Jährige Jason an den Folgen eines Autounfalls. George (Matt Damon) lebt in San Francisco. Als so genanntes Medium, das Kontakt mit Verstorbenen aufnehmen kann, war der junge US-Amerikaner eine nationale Berühmtheit. Doch dann wurde er des Rummels überdrüssig und beschloss, einen Job in einer Firma anzunehmen. Nachdem George entlassen wird, will Billy die spirituelle Begabung seines Bruders erneut zum Geschäft machen. Aber George zögert. Zu oft hat der Hellseher den Schmerz und die Trauer der Hinterbliebenen nur noch vergrößert. Denn nicht immer sind die Botschaften und Erzählungen der Toten leicht zu verkraften. Während eines Ausflugs nach London trifft George auf Marie, die ein Buch mit dem Titel „Hereafter“ über ihre Nahtod-Erfahrung veröffentlicht. Wenig später wird George von Marcus angesprochen. Der Junge bittet ihn, Kontakt aufzunehmen mit seinem tödlich verunglückten Zwillingsbruder Jason. Sowohl Marcus als auch Marie werden Georges Leben entscheidend verändern.

Können die Erfahrungen eines Toten im Jenseits die Hinterbliebenen trösten und ihren Schmerz lindern? Diese Frage thematisiert Clint Eastwood in seinem Drama „Hereafter“. Dabei porträtiert er Menschen unterschiedlicher Herkunft, die sich nicht mit dem Tod ihrer geliebten Verwandten abfinden können oder wollen. Gekonnt vermeidet Eastwood, ins wahnhaft Esoterische oder in übertriebene Sentimentalität abzugleiten. Seine Protagonisten bleiben, trotz ihrer emotionalen Zerbrechlichkeit, in der Realität verwurzelte Figuren. Matt Damon interpretiert das „Medium“ George, die Buchautorin Marie wird von Cécile de France dargestellt.
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