Mühlviertel

Mühlviertler Bäckerleinen

€ 19,00

Teigtuch aus Mühlviertler Leinen, auf einem Schützenwebstuhl im Traditionsbetrieb im oberösterreichischen Helfenberg hergestellt, mit Garn aus umweltfreundlichem und nachhaltigem Flachsanbau gewebt, maschinenwaschbar. Verhindert das Festkleben und Austrocknen des Brotteiges beim Gehen.

Maße: 140 x 50 cm

 



Mühlviertler Bäckerleinen
Mühlviertler Bäckerleinen
Mühlviertler Bäckerleinen
Mühlviertler Bäckerleinen
Mühlviertler Bäckerleinen
Mühlviertler Bäckerleinen
Mühlviertler Bäckerleinen

Bäckerleinen für gutes Gebäck

Brotbacken benötigt Zeit und Muße, denn nicht nur einmal muss der Teig gehen. Zuerst nach dem Kneten und später noch einmal nach dem Formen. Für die zweite „Gare“ verwendet der Bäcker gern eine Bahn Leinen – sowohl als Unterlage als auch als eine Art Form. Dazu wird das Tuch um jeden Teigling in Falten gelegt und so stabilisiert. Zusätzlich hält das Leinen die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit konstant, die der Teig zum Reifen braucht. Und ganz wichtig: Der Teig klebt nicht fest.

Mühlviertler Teigtuch

Die Weberei Vieböck stellt in Helfenberg nach alter Mühlviertler Tradition Leinenstoffe her. Auch das Bäckerleinen entsteht hier. Das dichte und strapazierfähige Tuch besteht aus 100 Prozent Leinen; die Längsseiten sind nicht gesäumt, sondern mit festen Webkanten versehen. Dieses Qualitätsmerkmal zeigt, dass der Stoff auf einem echten Schützenwebstuhl mit Webschifferl gewebt wird. Das verlangsamte Weben am Schützen führt zu einer höheren Stabilität und Haltbarkeit des Stoffes. Und obwohl er richtig fest ist, lässt sich das Teigtuch trotzdem gut in die gewünschte Form biegen. Dank der Länge von 140 cm reicht das Leinen für einige Teiglinge.

Die richtige Pflege

Das Teigtuch ist bei 60 Grad waschbar, allerdings soll die Waschmaschine nur halb gefüllt werden. Eine niedrigeSchleuderdrehzahl verhindert zu starkes Zerknittern des Stoffes. Auf Weichspüler sollte man auf jeden Fall verzichten, schließlich will niemand ein Brot mit Frühlingsduft. Nach dem Waschen den Stoff gleich aus der Maschine nehmen und ausstreichen. Besonders gut bügeln lässt er sich noch leicht feucht und mit viel Dampf. Wer sein Leinen schonen möchte, der weicht es eine Nacht vor der Maschinenwäsche in einem Kübel mit Wasser ein. Da das Teigtuch aus unbehandeltem Leinen gewebt und nicht chemisch behandelt ist, muss es vor dem ersten Einsatz nicht gewaschen werden. Auch ein Waschen nach jedem Verwenden ist nicht nötig, kräftiges Ausschütteln und Abbürsten reicht völlig aus. Achtung: Bei der ersten Wäsche wird das Leinen bis zu 10 Prozent eingehen.

Leinenweberei mit Gewissen

Bereits seit 180 Jahren versteht sich die Weberei Vieböck im idyllischen Mühlviertel auf qualitativ hochwertige Leinen- und Baumwollstoffe. Darauf ist Geschäftsführer Johann Kobler ganz besonders stolz. Der Betrieb, der zu den ältesten und traditionsreichsten des Landes gehört, ist tief in der oberösterreichischen Region verwurzelt. Neben der Liebe zur Heimat liegt den Menschen der Weberei auch Umweltverträglichkeit besonders am Herzen. So stammt etwa der Flachs für das Garn des Vieböck-Bäckerleinens aus umweltfreundlichem und nachhaltigem Anbau.