Malta


Wissenschaftler aus der ganzen Welt gehen den Geheimnissen rund um die verschiedenen Heiligtümer alter Kulturen nach.

 

Zwischen 3800 und 2300 vor Christus blühte eine bemerkenswerte Zivilisation auf den kleinen Mittelmeerinseln Malta und Gozo auf. Die mysteriösen Einwohner dieser Inseln bauten zahlreiche Tempel und heilige Stätten im Untergrund bereits am Ende der Steinzeit.
Ein wissenschaftliches Team von Archäologen hat es sich in ihrem Projekt „Fragsus“ zur Aufgabe gemacht, die Geheimnisse dieser heiligen Stätten zu lüften. Neue Erkenntnisse aufgrund der Analysen von archäologischen Funden – menschlicher Knochen, Erdboden- und Blütenstaubproben – ermöglichen es den Wissenschaftlern zu verstehen, wieso diese beeindruckende Zivilisation ein Ende fand und wieso auch andere Zivilisationen untergingen. Denn nicht nur die weit entwickelte Zivilisation auf Malta ging unter, sondern auch die großen Zivilisationen in Ägypten, Mesopotamien und Griechenland.
Die sogenannte maltesische TempeIkultur nahm ihren Anfang in der Frühzeit, etwa ab 3800 vor Christus. Die Menschen begannen, Felsen auszuhöhlen und aus großen Steinblöcken Kultplätze zu errichten. Diese auf Malta angesiedelte Zivilisation überdauerte 1500 Jahre, bis sie um 2300 vor Christus ohne einen offensichtlichen Grund verschwand. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse lassen auf ein massives erdbebenartiges Ereignis schließen, das für den Untergang dieser Zivilisation verantwortlich sein könnte.
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