Oberpfalz

Original Münchner Vogelpfeiferl

€ 8,00 (inkl. MwSt.)

Sechs original Vogeljakob Nachtigall-Flöten, in aufwendiger und liebevoller Handarbeit nach dem Originalentwurf von Erfinder Prof. Felix Schlimper gefertigt. Zum Anlocken und Abrichten von Wild, Sing- und Waldvögeln, zum Imitieren von Tierstimmen und Vogelgesang.

Inhalt: 6 Vogelpfeiferl

 



Münchner Vogelpfeiferl
Münchner Vogelpfeiferl
Münchner Vogelpfeiferl
Münchner Vogelpfeiferl
Münchner Vogelpfeiferl

KLEINE ZAUBERFLÖTE

Wer so ein Vogelpfeiferl zum ersten Mal zu sehen bekommt, weiß meistens nicht genau, wofür es gut ist. Ein kleines Plättchen in Form eines Halbkreises, mit gezacktem Rand und einem Metallring, der eine dünne Membran daran befestigt. Und damit soll man Vogelgezwitscher und andere Tierlaute imitieren? Aber ja! Besonders gut gelingt das Tschiep-Tschiep und Piep-Piep mit den original Vogeljakob Nachtigall-Flöten von Ederna.

EIN MÜNCHNER ORIGINAL

Erfunden wurde die Nachtigall-Flöte von Prof. Felix Schlimper, der sich Anfang des vergangenen Jahrhunderts einen Namen als Tierstimmenimitator machte. Weniger wissenschaftlich, dafür umso humorvoller setzte ab 1928 der Münchner Kabarettist Lorenz Tresenreiter die Gaumenpfeiferl ein: Er baute sich ein einfaches Standl für den Jahrmarkt Auer Dult und präsentierte seine Vogelstimmen verpackt mit treffsicheren und frechen Sprüchen. Nebenbei verkaufte er die Pfeiferl an das begeisterte Publikum. Bald darauf wurde der „Vogeljakob“ auch auf dem Oktoberfest zur Institution. Und für die kleinen Pfeiferl, die bis dahin ein nahezu völlig unbeachtetes Dasein führten, manchmal von Kindern gekauft und bald wieder weggeworfen wurden, bekam der Vogeljakob vom Erfinder höchstpersönlich die Lizenz, die Originalflöten zu fertigen. Später übernahmen seine Tochter Ingeborg und ihr Gatte Rudolf Hermann sowohl Produktion als auch Wiesn-Stand. Heute führt Rudolf Hermanns Nichte Elisabeth Glass den Familienbetrieb und fertigt das kleinste Instrument der Welt wie vor über 80 Jahren in aufwendiger und liebevoller Handarbeit.

BESTE QUALITÄT

Die Vogelpfeiferl bestehen aus Kartonpapier, einem Weißblechring und einer hochwertigen Membran. Diese ist ein aus der äußeren Haut des Ochsenblinddarms gewonnenes Material, das in erster Linie zum Ausschlagen von Blattgold verwendet wird und in der Pfeife für das Gelingen des Gezwitschers unerlässlich ist. Bei anderen Herstellern wird diese Membran mittlerweile oft aus Kunststoff hergestellt. Nicht bei Ederna – hier darf nur die sogenannte Goldschlägermembran zum Einsatz kommen.

KLEINE ZWITSCHER-ANLEITUNG

Nehmen Sie das Instrument so, dass der Prägestempel nach oben, die Membran nach unten und die Pappfläche auf ihren Mund zeigt. Legen Sie das Pfeiferl auf die Zungenspitze und führen Sie diese dicht hinter die Zähne an den Gaumen, wo es haften bleiben soll. Drei Minuten anfeuchten, und schon können Sie mit den ersten Lauten beginnen. Den Mund leicht öffnen und mühelos sprechen, als wäre nichts darin: ssss, sch, bsch, dsch, tschill, tschnitt, schrrr, zzzz, zsch. Um Variationen im Ton, also vogelähnliche Laute, zu erreichen, werden Lippen und/oder Zunge bewegt und die Intensität des Luftausstoßes vermindert bzw. erhöht. Nach dem Pfeifen Gaumenpfeiferl einfach trocknen lassen und so oft wie möglich wieder verwenden. Denn: Übung macht bekanntlich den Meister.