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Bagnère de Luchon. Auf ihrem Weg durch die Pyrenäen führt die Tour de France regelmäßig durch diese Gemeinde. Bereits 1910 versetzte der Ort die Fahrer in Angst und Schrecken, denn er liegt zu Füßen eines steilen Anstiegs – der sogenannten "Mörderetappe". Der Schweizer Radsportler Patrick Seabase will diese Etappe nun selbst bewältigen, und zwar auf einem Bahnrad – ohne Schaltung und ohne Bremsen und an einem einzigen Tag.

 

1910 gab es bei der Tour de France eine 300 Kilometer lange Etappe mit fünf Bergpässen. Man hat die Streckenplaner deshalb als Mörder beschimpft. Hundert Jahre später möchte sich nun ein Radsportler erneut in dieses Abenteuer stürzen: Patrick Seabase, aus Bern in der Schweiz. Patrick fährt meistens auf einem Bahnrad mit starrem Gang. Auf diesem Rad mit einfachster Ausstattung beginnt er seine Mission "Seabase 1910": Ein Abenteuer, das über 300 Kilometer, fünf Anstiege und 7000 Meter Höhenunterschied führt. Und das alles an nur einem Tag.
Patricks Herausforderung sind die mörderischen Gipfel - im Gedenken an die wenigen, die sie 1910 erklommen haben. Sie haben die Bergetappe damals auf Rädern mit nur einem Gang erklommen. Ihre Räder hatten zwar Freilauf und konnten frei rollen, aber waren ohne Schaltung.
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