Red Bulls Happy End gegen Bulldogs


Der EC Red Bull Salzburg besiegte die Dornbirn Bulldogs am Freitag 4:3. Die Mozartstädter kassierten nach komfortabler 3:0-Führung 69 Sekunden vorm Ende das 3:3, schafften aber postwendend durch Ryan Duncan doch den Siegtreffer. Der DEC muste damit die neunten Niederlage in Folge einstecken.


Die Gäste starteten mit schlechten Vorzeichen in die Partie. Aufgrund eines LKW-Rückstaus an der Grenze am Walserberg kamen die Bulldogs verspätet nach Salzburg und hatten keine Zeit für das Off-ice Aufwärmen. Der EC Red Bull Salzburg hingegen starteten vor den Augen von Corin Konradsheim fulminant. Nach fünf Minuten tankte sich Michael Schiechl von der Seite durch und schloss sehenswert backhand zum 1:0 ab. Nur zwei Minuten später stocherte Mario Huber die Scheibe unter Rinne hindurch ins Tor. Erst danach wachten die Bulldogs etwas auf und wurden durch Joel Broda und Brodie Dupont im Powerplay gefährlich. Im Gegenzug hatte Raffl sogar das dritte Bullen Tor in Unterzahl am Schläger. Kurz vor der Pause zeigte der Dornbirner Goalie noch eine Glanztat gegen Peter Hochkofler.
So ging es auch nach der ersten Pause weiter, nach einer tollen Chance von Rauchenwald in Unterzahl und einem Stangenschuss von Stajnoch, schoss Kapitän Matthias Trattnig das 3:0. Dann riss plötzlich der Faden der Red Bulls und es lief nichts mehr zusammen. Stefan Häußle und Kevin Macierzynski scheiterten noch am starken Herzog, doch gegen den Ex-Akademiespieler Raphael Wolf hatte er keine Chance. Es war gleichzeitig das erste Liga-Tor des gebürtigen Salzburgers. In dieser Phase hatte Dornbirn die Kontrolle übernommen Die logische Konsequenz war der 2:3 Anschlusstreffer durch Brian Connelly. Der Salzburger Schlussmann hatte bei dem Schlenzer des Ex-Bullen keine Sicht.
Auch im Schlussabschnitt waren die Bulldogs am Drücker und drängten auf den Ausgleich. Zwei Minuten vor dem Ende nahm Dominique Heinrich eine Strafe und 69 Sekunden vor dem Ende gelang schließlich Brock Trotter der verdiente Ausgleich. Doch nur 18 Sekunden später kam die kalte Dusche für die Gäste.
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