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Spielfilm: Casablanca


Schau mir in die Augen, Kleines: Hollywood-Klassiker von Michael Curtiz, mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann.


Casablanca ist nur eine Zwischenstation für politisch Verfolgte und Flüchtlinge des Nazi-Regimes. Von der marokkanischen Stadt aus möchten sie in das neutrale Lissabon, und von dort nach Amerika ausreisen. Das dafür notwendige Visum bekommen jedoch nur wenige, da der Polizeichef Casablancas, der Franzose Renault, mit den Deutschen zusammenarbeitet. Nazi-Major Strasser vermutet, dass sich der Widerstandskämpfer László (Paul Henried) in Casablanca aufhält. Um seine Loyalität gegenüber Strasser zu beweisen, lässt Renault den Nachtclub des Amerikaners Rick (Humphrey Bogart), einem beliebten Treffpunkt aller Emigranten, observieren. Tatsächlich wird wenig später Rick von László kontaktiert. Um den Schergen Strassers zu entkommen, braucht der Widerstandskämpfer dringend Ausreisevisa für sich und seine Gattin Ilsa (Ingrid Bergman). Allerdings ahnt Strasser nicht, dass Rick und Ilsa früher ein Liebespaar waren, das sich unter tragischen Umständen trennen musste. Doch nur Rick scheint in der Lage, Ilsa und ihren Ehemann vor dem Tod durch die Nazis zu bewahren. Rick steht vor einer folgenreichen Entscheidung.

Nicht nur die verzweifelte Romanze zwischen dem Leinwand-Traumpaar Humphrey Bogart (Rick) und Ingrid Bergman (Ilsa), auch die zurzeit des Zweiten Weltkrieges hochpolitische Handlung (der Film sollte vornehmlich antifaschistischen Propagandazwecken dienen), die Musik von Max Steiner (unvergesslich: „As Time Goes By“), ja sogar Dialog-Zitate aus „Casablanca“ sind in die Kinogeschichte eingegangen. Viele Mitwirkende waren selbst Emigranten, darunter die österreichischen Schauspieler Paul Henried (László) und Peter Lorre. Der Film von Michael Curtiz, eine perfekte Mischung aus Melodram, Abenteuerfilm und Thriller, wurde mit drei Oscars ausgezeichnet (Film, Regie und Drehbuch).
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