Spielfilm: Deep Blue Sea


Mörderischer Zweikampf zwischen Mensch und Tier: Action-Thriller von Renny Harlin, mit Saffron Burrows und Thomas Jane.


Sollte das Experiment gelingen, würde die Medizin endlich eine Waffe gegen Alzheimer und ähnliche neurologische Krankheiten besitzen. Daran glaubt zumindest der Finanzier des Projekts, Russell Franklin (Samuel L. Jackson). Aber auch das Team um die Genbiologin McAlester (Saffron Burrows) gibt sich optimistisch. Die Wissenschaftler arbeiten auf einer Forschungsstation mitten im Atlantik mit drei Makohaien, deren DNS und damit ihre Hirnzellen künstlich verändert wurden. Die Tiere haben dadurch jedoch auch an Intelligenz gewonnen und warten nur auf eine Ausbruchsmöglichkeit. Als ein Sturm das Unterwasser-Labor beschädigt, müssen die Forscher Richtung Wasseroberfläche flüchten. Die Riesenhaie nutzen die Gelegenheit und beginnen, die Menschen zu attackieren. Nur der Einsatz des Haiexperten Carter (Thomas Jane) verhindert Schlimmeres. Zwei Haie können erlegt werden, aber das überlebende Exemplar erweist sich als das Gefährlichste von allen. Ein mörderischer Zweikampf zwischen Hai und Mensch nimmt seinen Lauf.

Als einer der wenigen Filmemacher aus nicht englischsprachigen Ländern hat sich der Finne Renny Harlin mit erfolgreichen Action-Filmen in Hollywood durchsetzen können („Stirb langsam 2“, „Cliffhanger“). Der Thriller „Deep Blue Sea“ beweist einmal mehr, wie Harlin es versteht, mit einer schlichten, aber effektiven Inszenierung hochgradige Spannung zu erzeugen. Unterstützt wird der finnische Regisseur von Kameramann Stephen F. Windon, der später einige „Fast & Furious“-Folgen drehen wird. Thomas Jane („The Punisher“) verkörpert den Hai-Jäger Carter, Saffron Burrows (TV-Serie „Mozart in the Jungle“) spielt die Biologin McAlester. Samuel L. Jackson ist in einer Nebenrolle als Russell Franklin zu sehen.
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