Spielfilm: Drei Männer und ein Baby


Jacques, Pierre und Michel finden ein Baby vor ihrer Türe. Was es mit diesem Kind wohl auf sich hat?

 

Trotz ihrer sehr unterschiedlichen Charaktere und Berufe kommen Jacques (André Dussollier), Pierre (Roland Giraud) und Michel (Michel Boujenah) gut miteinander aus. Frauenheld Jacques ist Steward bei einer großen Fluggesellschaft, der bodenständige Pierre arbeitet als Architekt, und Michel schlägt sich mehr schlecht als recht als Comiczeichner durchs Leben. Alle drei sind sie überzeugte Junggesellen, die sich eine geräumige Wohnung mitten in Paris teilen. Doch eines Morgens wird ihr harmonisches Zusammenleben kräftig auf die Probe gestellt. Vor der Wohnungstür liegt ein Baby, im Körbchen ein Zettel, aus dem hervorgeht, dass Jacques der Vater des einjährigen Mädchens sei und seine Mutter mehrere Wochen beruflich verreist wäre. Jacques bleibt nichts anderes übrig, als sich um das Baby zu kümmern. Der Casanova fühlt sich in der neuen Rolle als Vater überfordert, verzweifelt bittet er seine Freunde Pierre und Michel um Mithilfe.

Die Geschichte der drei Junggesellen, die plötzlich die Mutter für ein Baby ersetzen müssen, wurde gleich mehrmals mit großem Erfolg verfilmt. Die französische Schriftstellerin und Filmemacherin Coline Serreau hat sie sich ausgedacht, und unter dem Titel „Drei Männer und ein Baby“ in die Kinos gebracht. Wenig später entstand die Hollywood-Version („Noch drei Männer, noch ein Baby“, mit Tom Selleck und Steve Guttenberg), der sogar noch eine Fortsetzung folgte („Drei Männer und eine kleine Lady“). Die turbulente, hintersinnige Komödie profitiert auch vom ausgezeichneten Spiel des Protagonisten-Trios Roland Giraud (Pierre), Michel Boujenah (Michel), und André Dussollier (Jacques). (OT: 3 hommes et un couffin)
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