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Spielfilm: Mademoiselle Populaire


Versicherungsvertreter Louis möchte seine neue Sekretärin Rose zur Tipp-Meisterin machen. Charmante Komödie mit Déborah François und Romain Duris.

 

1958, mitten in der Normandie. Die Welt in ihrem Heimatdorf ist für die hübsche Rose (Déborah François) zu eng geworden. Mit großen Zukunftsplänen zieht die 21-Jährige in die nächstgelegene Kleinstadt. Dort bewirbt sie sich bei dem Versicherungsvertreter Louis Échard (Romain Duris) als Sekretärin. Das Problem dabei: Die tollpatschige Rose kann nur mit zwei Fingern Schreibmaschine schreiben. Louis will die junge Frau deshalb auch nicht beschäftigen, gibt ihr aber eine Chance. Sollte Rose die Regionalmeisterschaft im Schreibmaschinenschreiben gewinnen, bekäme sie die Stelle. Sie nimmt am Wettbewerb teil, scheitert allerdings kläglich. Louis hält dennoch zu Rose. Gemeinsam beginnen sie, für die nächste Regionalmeisterschaft im Schnellschreiben zu trainieren. Mit der Zeit verliebt sich Rose in ihren Lehrmeister. Sie hofft, durch ihre Leistungen auch das Herz von Louis zu erobern. Tatsächlich gewinnt Rose den Titel und könnte nun auch französische Meisterin werden. Doch dann entdeckt die neue Tipp-Königin, dass Louis sich nicht aus Zuneigung so eifrig um Rose gekümmert hat, sondern seine Schülerin ihm nur als Wettobjekt diente.

Regisseur Régis Roinsard unternimmt mit seinem Kinodebüt „Mademoiselle Populaire“ eine nostalgische Zeitreise in die kunterbunte Welt Frankreichs der späten 1950er-Jahre, als in harten Wettkämpfen bis zur Weltmeisterschaft die schnellste Frau auf der Schreibmaschine ermittelt wurde. In der originellen Mischung aus Komödie, Liebesdrama und Sportfilm spielt die Belgierin Déborah François („Meine Zeit mit Cézanne“) sehr überzeugend die ehrgeizige Tippse Rose, der französische Jung-Star Romain Duris („Der Schaum der Tage“, „Eine neue Freundin“) interpretiert den zunehmend überforderten Lehrer und Liebhaber Louis.
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