Terra Mater backstage: Angriff der Killerbienen


Die afrikanisierte Biene ist auch als „Killerbiene“ bekannt und hat diesen Namen wirklich verdient: Sie verteidigt ihr Nest gnadenlos – was für uns Menschen tödlich enden kann.


Das Bienensterben beunruhigt auf der ganzen Welt. Mancherorts verlieren Imker jedes Jahr bis zu einem Drittel ihrer Bestände – eine Gefahr für unsere Ernten. Doch Wildbienen könnten die Bestäuber der Zukunft sein. Um unsere liebgewonnene Honigbiene bei ihrer Arbeit zu stärken, ist die sogenannte afrikanisierte Biene ein unerwarteter Kandidat. Der Hybrid aus der Westlichen Honigbiene und der wilden Afrikanischen Biene ist die einzige Bienenrasse, die sich gegen den verheerenden Parasiten namens Varroa destructor zur Wehr setzt – eine Milbe, die ganze Bienenstaaten ausrottet.

Allerdings: Die afrikanisierte Biene ist auch als „Killerbiene“ bekannt. „Sie haben diesen Namen wirklich verdient“, so Naturfilmer Dennis Wells. „Während ein normaler Bienenstock bei Störung durchschnittlich nach einer halben Minute mit der Verteidigung beginnt, rächen sich die afrikanisierten Bienen unmittelbar. In einem Experiment wurden innerhalb einer Minute 600 Stiche registriert, und zwar auf einer handtellergroßen Fläche.“ Was für einen Menschen ohne Schutzanzug durchaus tödlich enden kann. Die „Killerbiene“ verteidigt ihr Nest gnadenlos...

TV-Tipp: Die preisgekrönten Natur-Dokumentationen von Terra Mater – zu sehen jeden Mittwoch Abend um 20:15 Uhr bei ServusTV.

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