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Terra Mater backstage: Ein heißer Bergsommer in Nordspanien


Kleine Schmetterlinge, die sich in Raubtiere verwandeln: Der Sommer im Kantabrischen Gebirge in Nordspanien steckt voller Überraschungen...


Kleine Schmetterlinge, die sich in Raubtiere verwandeln. Mutige Frösche, die Schlangen in die Flucht schlagen. Braunbären, die in den Tälern süßen Verlockungen nicht widerstehen können. Oder Lachse, die zurück an den Ort ihrer Geburt wandern: Der Bergsommer in Nordspanien steckt voller Überraschungen.

Der Sommer im Kantabrischen Gebirge ist kurz: Auf den Weiden bleibt dem Wiesenknopf-Ameisenbläuling nicht viel Zeit für die Partnerwahl. Die Weibchen legen ihre Eier auf den Knospen und Blüten einer ganz speziellen Pflanze ab, dem Dunklen Wiesenknopf – sie ist ihre Futterpflanze. Doch mit der Mahd verschwindet sie bis zum nächsten Sommer. Die Raupen der kleinen Schmetterlinge gehen deshalb eine Liaison mit Knotenameisen ein.

Denn der Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist überaus findig, wenn es darum geht, eine Winter-Herberge mit Vollpension zu bekommen. Die Raupe lässt sich von ihrer Blüte fallen und spekuliert darauf, von einer Knotenameise adoptiert zu werden, deren Geruch sie imitiert. Zusätzlich ködert sie die Ameise mit Tropfen süßen Nektars. Überzeugt, auf eine der ihren gestoßen zu sein, nimmt die Ameise die Raupe mit, trägt sie heim in ihren Bau. In der gut gefüllten Ameisen-Brutkammer wird die Schmetterlingslarve dann zum Raubtier: Viele Monate frisst sie den Nachwuchs ihrer Wirte – und steht zugleich unter ihrem Schutz...

TV-Tipp: Teil 2 des Terra-Mater-Zweiteilers Spaniens Zauberberge – zu sehen am Mittwoch, 21.11., 20:15 Uhr bei ServusTV.

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