Salzkammergut

Traditioneller Gamsradl-Hutstecker

€ 69,00 (inkl. MwSt.)

Radl aus echtem Gamshaar, zum Anstecken an den Hut, silberne Hutnadel mit Gamsmotiv geprägt, vom letzen Bartbinder im Salzkammergut handgebunden.

Durchmesser: 5,5 cm

 

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Gamsradl-Hutstecker
Gamsradl-Hutstecker
Gamsradl-Hutstecker
Gamsradl-Hutstecker
Gamsradl-Hutstecker
Gamsradl-Hutstecker
Gamsradl-Hutstecker

ZIER FÜR JEDEN HUT

Ein Trachtenhut ohne Schmuck ist eine halbe Sache. Doch wem ein Wildbart zu groß oder auch zu kostspielig ist, der kann getrost zu traditionellen Gamsradln greifen. Sie sind schlichter, aber um nichts weniger fesch. Man kann also von Glück sprechen, dass es Menschen wie Bertl Lahnsteiner gibt, die die Kunst des Radlbindens noch beherrschen.

HAARIGE KLEINSTARBEIT

Wildhaarbinden ist eine Geduldsarbeit, die heute nur noch wenige beherrschen. Bartbinder Bertl Lahnsteiner ist einer davon. Die mühsamste Arbeit ist das Sortieren der Haare. Für seine Gamsradln greift der Oberösterreicher zu den Nackenhaaren der Gams – sie sind kürzer als die Rückenhaare, die er für seine schönen Gamsbärte benötigt. Sind die Haare geordnet und rund auf einem Lodenplättchen festgenäht, wird die Hutnadel mit dem geprägten Gamsmotiv durchgestochen und auf der Rückseite umgebogen.

PFLEGE FÜR DEN KOPFSCHMUCK

Ein Gamsradl ist ein wertvolles Stück, und daher sollte man es gut behandeln. Bei der Lagerung ist Sonnenlicht schlecht, und seine Feinde sind die Motten. Dagegen helfen Zirbenspäne – aber auf keinen Fall Mottenkugeln, da die Haare den Geruch schnell annehmen. Für einen guten Stand der Haare kann man das Radl mit ins Badezimmer nehmen. Die hohe Luftfeuchtigkeit richtet die Haare wieder auf. Oder man macht einfach einen Spaziergang im Nebel.

DER BARTBINDER

Bertl Lahnsteiner ist eigentlich Zimmermann. Sein Großvater brachte ihn 1983 zum Bartbinden. Damals war jener mit seinem Bartbinder unzufrieden und überließ seinem Enkel einige Büschel Gamshaare zum Probieren. Bertl Lahnsteiner suchte sich jemanden, der ihm das Bartbinden zeigte. Eine Stunde Zusehen musste genügen. Von da an brachte er sich das Bartbinden selbst bei. Heute gilt er als einer der Besten seiner Zunft.