Pinzgau

Traditionelles Taufgeschenk Godn-Ei

€ 149,00 (inkl. MwSt.)

Liebevoll verziertes Godn-Ei aus dem Pinzgau: Gänseei, handbemalt und mit Kordeln, Borten und Godn-Taler beklebt, im Inneren liegt ein Fatschenkind aus Wachs. Traditionelles Geschenk des Paten für das Taufkind.

Maße: ca. 10 x 7 x 6,5 cm

 



Traditionelles Taufgeschenk Godn-Ei
Traditionelles Taufgeschenk Godn-Ei
Traditionelles Taufgeschenk Godn-Ei
Traditionelles Taufgeschenk Godn-Ei
Traditionelles Taufgeschenk Godn-Ei
Traditionelles Taufgeschenk Godn-Ei
Traditionelles Taufgeschenk Godn-Ei

GLÜCK UND SEGEN

In der Malerstube von Mariloise Jordan, im verträumten Örtchen Fusch am Fuße des Großglockners, haben wir ein wunderschönes, traditionelles Taufgeschenk entdeckt: das Godn-Ei. Vom Taufpaten geschenkt, soll es dem Neugeborenen Glück und Segen bringen. Traditionell wird es vom Pfarrer bei der Taufe gesegnet und vom Taufkind ein Leben lang sorgfältig aufbewahrt.

EINMALIGES TAUFGESCHENK

Ursprünglich stammt der Brauch, dem Taufkind ein Godn-Ei zu schenken, aus dem Biedermeier. Mariloise Jordan hält mit ihren Kunstwerken diesen Brauch am Leben. Sie fertigt das Godn-Ei mit viel Liebe aus einem Gänseei an. Nachdem sie es zunächst türkis bemalt hat, verziert die Künstlerin die zwei Hälften des Eies danach mit Zierborten und Ornamenten. Zusätzlich schmückt ein sogenannter Godn-Taler den Deckel. Im Fall unseres Eies wurde die Münze mit dem Abbild der heiligen Maria geprägt. Sie ist die Schutzpatronin aller Menschen und so eine gute Begleiterin für den bevorstehenden Lebensweg des Täuflings.

VIELE STUNDEN HANDARBEIT

Bis Mariloise Jordan ein Godn-Ei fertiggestellt hat, bedarf es stundenlanger konzentrierter und feinster Handarbeit. Bei der Frage, wie lange die Fertigung eines solchen Kunstwerks braucht, zuckt Mariloise mit den Schultern: „Man darf bei dieser Arbeit nicht auf die Uhr schauen. Denn wenn Zeitdruck entsteht, dann beginnt man zu hudeln und kann nicht mehr fein arbeiten.“

MEHR ALS EINE EIERSCHALE

Ein Godn-Ei kann man wie eine Schatulle öffnen. Neben dem Fatschenkind aus Wachs kommt auch ein Spruch aus der Biedermeierzeit zum Vorschein. Darauf steht: „Nur Liebe, Glück und Freude zieh in das Herz Dir ein, und frei von allem Leide mag stets Dein Leben sein.“ Die Eierschale ist die Ummantelung und schützt das kleine Kind im Inneren. Sie ist Sinnbild für den Schutz des Taufkindes.