Vienna Capitals nach Shootout Sieger in Linz


Die Vienna Capitals haben sich im Penaltyschießen gegen den EHC Liwest Black Wings Linz durchgesetzt. Chris DeSousa verwertete am Ende den entscheidenden Penalty für den Wiener 3:2-Erfolg.


Beide Mannschaften starteten mit viel Speed aus der Sommerpause. Wien hatte die besseren Chancen, doch Linz traf. Und das bereits nach vier Spielminuten. Dan DaSilva blieb mit seinem Schuss an einem gegnerischen Verteidiger im Slot hängen, die Scheibe lag kurz frei und Brian Lebler reagierte am schnellsten. Der neue Kapitän der Oberösterreicher erzielte mit seinem berüchtigten Handgelenkschuss das 1:0. Unmittelbar danach mussten die Hausherren eine heikle Phase überstehen. Der Torschütze bekam eine vierminütige Strafe, die Wiener blieben in Überzahl aber letztlich zu ungefährlich. In der 13. Spielminute erzielten die Capitals dann aber ihren ersten Saisontreffer. Nikolaus Hartl fälschte im Slot einen Schuss von Dominic Hackl für Michael Ouzas unhaltbar ab. Die Black Wings machten sich das Leben im ersten Abschnitt durch einige unkluge Strafen selbst schwer. Vor allem offensiv störten die Perioden in Unterzahl den Spielfluss. Die Wiener konnten aber in Überzahl kaum Gefahr erzeugen und somit ging es mit einem verdienten 1:1 in die Pause.

Im Mittelabschnitt kam Rafael Rotter nach nicht mal einer Minute wegen eines groben Schnitzers in der Linzer Defensive zu einer Großchance. Ouzas konnte jedoch mit einem starken Reflex abwehren. Nur kurz danach schlug der Puck aber hinter dem Linzer Schlussmann ein. Nach einer traumhaften Kombination über Kelsey Tessier und James Arniel vollendete Riley Holzapfel vor dem Tor zum 2:1 für die Gäste.
Wie aus dem Nichts konnten die Black Wings drei Minuten später ausgleichen. In der Overtime überschlugen sich die Ereignisse. Einige Strafen und gute Chancen auf beiden
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