Von alten Schweinen und glücklichen Kühen - Auf der Archealm


Portrait einer Bauernfamilie, die ihren Traum lebt, und Geschichten von Tieren, die ein fast vergessener Schatz Österreichs sind.


„Ich habe zehn Prozent der Weltpopulation. Da sieht man eigentlich wie wenig sie geworden sind!“ Arche-Bauer Thomas Strubreiter meint Blobeziegen, ursprünglich in den Alpen heimische Gebirgsziegen. Strubreiter und seine Familie züchten solche selten gewordenen Nutztierrassen. Sie leben mit ihnen den Sommer über in der Abgeschiedenheit einer idyllischen Alm am Seewaldsee am Rande der Bergwelt der Osterhorngruppe im Salzburger Land.
Thomas Strubreiter hat den elterlichen Bauernhof übernommen und dafür sein ganzes Leben umgekrempelt: Nach und nach sind die Tiere hinzugekommen, nicht irgendwelche, sondern vom Aussterben bedrohte Rassen. Egal, ob Wollschwein oder Pustertaler Sprinzen, seine Tiere sind wetterbeständig und trittsicher, vor allem aber, sind sie die letzten ihrer Art. Die Familie hat ihr Leben diesen Tieren gewidmet und dem Rhythmus der Natur angepasst. Was jetzt nur noch fehlt, ist eine Arche für den Archebauern – ein Haus, das zum Lebenskonzept der Familie passt – das neueste Projekt der Strubreiters. Ob Tochter Elisabeth die Archealm einmal übernehmen wird? Der Film porträtiert eine Bauernfamilie, die seinen Traum lebt und erzählt von Tieren, die ein außergewöhnlicher – aber fast vergessener Schatz Österreichs sind.
Das könnte Sie auch interessieren