Wilde Schlösser: Die Alhambra - Vom Maurenpalast zur Oase der Amphibien


Europas Burgen und Schlösser sind weltberühmt. Weniger bekannt ist die Tierwelt um sie herum – und innerhalb ihrer Mauern.

 

Die Alhambra ist eine künstliche Oase. Am Fuße der Sierra Nevada, wo Geier kreisen und Skorpione auf Beutezug gehen, liegt nicht nur die einzige Wüste Europas, die Tabernas, sondern auch – direkt daneben – eine unverhoffte Auenlandschaft aus blühenden Wiesen und dichten Wäldern. Hier weiden Steinböcke und Hirsche. Der maurische Herrscher Muhammad Ibn al-Ahmar erschuf 711 n. Chr. ein wahres Wunderwerk: Er leitete das Wasser der Sierra in die Wüste und baute einen Palast, der mehr Wasserflächen als Wohnfläche hat. Ein Garten entstand, der bis heute unzähligen Amphibien und Insekten den perfekten Lebensraum bietet, und dessen Wände unzählige Weisheiten des Islam tragen.

Die Doku-Reihe entdeckt die wilde Schönheit der Natur, in der die Bauwerke stehen und mit der sie in faszinierender Weise verbunden sind. Denn ihre Erbauer haben nicht nur die Natur um sich herum verändert – auch die Natur hat mitunter Geschichte geschrieben.
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