Wienerwald

Zinn-Bilderrahmen Mariazell

€ 30,00 (inkl. MwSt.)

Kunstvolle Zinnarbeit zum Aufhängen. Bilderrahmen mit einem Abbild der Marienstatue aus der Basilika Mariazell. In einer kleinen Traditionswerkstatt im südlichen Wienerwald nach einer Vorlage aus dem 18. Jahrhundert aus Zinn angefertigt. Von Hand gegossen, geschliffen und poliert. Inkl. Glasscheibe; das Bild kann gewechselt werden. Der Rahmen ist zum Aufhängen.

Maße: Rahmen 11 × 16 cm; Fenster 8,5 cm

 



Zinn-Bilderrahmen Mariazell
Zinn-Bilderrahmen Mariazell
Zinn-Bilderrahmen Mariazell
Zinn-Bilderrahmen Mariazell
Zinn-Bilderrahmen Mariazell
Zinn-Bilderrahmen Mariazell
Zinn-Bilderrahmen Mariazell

Zinnbilderrahmen mit Maria

In vielen Haushalten ist sie allgegenwärtig: die heilige Maria. Sie wacht schützend über den Schlaf der Bewohner. So hängt oft gerade in den Schlafzimmern ein Marienbild. Die Zinngießerei Chlada aus dem südlichen Wienerwald bietet der Mutter Jesu einen besonders schönen Rahmen. Das Modell für den Zinnbilderrahmen mit seinen kunstvollen Ornamenten stammt aus dem 18. Jahrhundert. In diesem Kunstwerk hat nun eine Abbildung der berühmten Marienstatue aus dem österreichischen Pilgerort Mariazell einen Platz gefunden.

Glitzerndes Material

Wenn man die kleine Werkstatt der Familie Chlada betritt, merkt man gleich: Hier wird mit Metall gearbeitet. Diebische Elstern hätten ihre Freude, denn überall am Boden glitzern silbrige Späne. Es handelt sich um Zinn, das die Brüder Robert und Roman zu kleinen Kunstwerken verarbeiten. Familie Chlada schätzt die guten Eigenschaften von Zinn. Das glänzende Metall ist ungiftig, geschmacksneutral und weist sogar eine leicht antiseptische Wirkung auf. Für den Guss braucht es keine giftigen Zusatzstoffe. So ist Zinn ein umwelt- und menschenfreundliches Material. Nur Handschuhe braucht ein Zinngießer unbedingt. Denn das Metall wird erst bei 230 Grad flüssig und bereit zum Gießen.

Reine Handarbeit

In der Werkstätte Chlada wird bei der Herstellung des Bilderrahmens alles selbst gemacht: die Gießformen und natürlich das Gießen selbst. Bevor es an den Guss geht, wird das Zinn im Ofen geschmolzen. Nun gießt der Handwerker mit einem Speziallöffel das flüssige Zinn in die zuvor fixierte und erwärmte Form. Ist das Metall erkaltet, wird es aus der Form gelöst. Jetzt bekommt der Bilderrahmen mit den schönen Ornamenten noch seinen Feinschliff – er wird patiniert und anschließend poliert.

Die Zinngießerei

Ihr Handwerk lernten die Gebrüder Chlada von ihrem Vater Rudolf. Rudolf Chlada erlernte sein Handwerk bei einer der damals wohl renommiertesten Metallwerkstätten Österreichs, der Firma Hagenauer. Dort arbeitete er bei bedeutenden staatlichen und kirchlichen Aufträgen mit, etwa bei Arbeiten an der Hofburg, an der Staatsoper, am Parlament und am Wiener Stephansdom. Als junger Meister gründete er zusammen mit seiner Frau Linde im Jahr 1960 seine eigene Werkstätte. Nach seinem Tod übernahmen die Söhne Robert und Roman den Betrieb und führen ihn gemeinsam mit ihrer Mutter traditionsbewusst fort.