Wien

Zuckerstreulöffel aus Silber

€ 250,00 (inkl. MwSt.)

Einzelstück! Zuckerstreulöffel aus 800er Silber mit muschelförmiger Laffe und Streulöchern, nach Vorbild des Zuckerlöffels von Kaiserin Elisabeth, handgeschmiedet in traditionsreicher Silberschmiede in Wien-Neubau.

Maße: 19 × 7 cm

 



Zuckerstreulöffel aus Silber
Zuckerstreulöffel aus Silber
Zuckerstreulöffel aus Silber
Zuckerstreulöffel aus Silber
Zuckerstreulöffel aus Silber
Zuckerstreulöffel aus Silber

Die Zuckerseite des Lebens

Schon Kaiserin Elisabeth liebte ihn, den silbernen Zuckerstreulöffel mit dem muschelförmigen Löffelkopf und den kleinen Streulöchern. Sisi, wie die Kaiserin liebevoll in ihrer Heimat genannt wurde, genoss es, ihre Süßspeisen mit einem Extra-Hauch von Zucker zu bestreuen. Ob Kaiserlicher Weichselkuchen, Gugelhupf oder Grazer Sandkuchen – eine kleine Mehlspeis’ ließ Sisi den mühseligen Alltag am Wiener Hof für ein Zeiterl vergessen. Ihr zu Ehren und exklusiv für Servus am Marktplatz hat die Wiener Silberschmiede Jarosinski & Vaugoin den Zuckerlöffel aus echtem Silber in reiner Handarbeit hergestellt.

Vom Rohstück zum Unikat

Das Silber für den Löffel kommt in Platten in der Schmiede in Wien-Neubau an. Noch lässt sich nicht erahnen, welchen Schatz die geschickten Handwerker aus dem einfachen Stück Metall fertigen werden. Im ersten Schritt wird die Grundform des Löffels aus der Edelmetallplatte ausgeschnitten. Dieses Rohstück nennt man in der Fachsprache Prandl. Noch ist es zu dick, zu kurz und zu schmal. Daher wird es per Hand so lange geschmiedet, bis es die richtige Größe bekommt. Silber ist ein weiches Metall und kann auch im kalten Zustand geformt werden. Damit es jedoch nicht spröde oder rissig wird, muss es zwischen den Arbeitsschritten immer wieder erhitzt werden. Den Löffelkopf nennt man Laffe. Er wird nach dem Zurechtschmieden in eine Bleiform gelegt und mit einem passenden Stahlstampf und einem 15 Kilo schweren Hammer in Form geschlagen. Überstehendes Material wird vorsichtig per Hand abgeschliffen. Bevor der Silberschmied Löffelstiel und Laffe auf ewig miteinander verbindet, bohrter noch die kleinen Löcher, durch die später der Zucker rieseln wird. Eine allerletzte Handpolitur – und fertig ist das gute Stück.

Glänzender Silberlöffel

Jedes Meisterstück, das die Silberschmiede verlässt, wird mit einer Punze gekennzeichnet. So auch der Silberlöffel. Dieser Stempel kennzeichnet dieses besondere Stück als Original und versichert einen Silbergehalt von 800. Diese Kennzeichnung bedeutet, dass das Material 800 Teile Feinsilber enthält und 200 Teile härtende Metalle. Damit das Prunkstück auch immer schön glänzt, verrät der Chef der Silberschmiede, Jean-Paul Vaugoin, ein altes Hausmittel: „Silbergegenstände immer mit einem Stück weißer Kreide lagern. Diese zieht die Schmutzpartikel aus der Luft an, die sich sonst auf dem Silber ablagern würden. So spart man sich die Polierarbeit.“ Echte Silbergegenstände kann man übrigens problemlos im Geschirrspüler mitwaschen.

Damals wie heute

Im Jahre 1847 gründeten die Familien Jarosinski & Vaugoin die Silberschmiede, im Herzen der österreichisch-ungarischen Monarchie in Wien. Heute führt Jean-Paul Vaugoin das Unternehmen in der sechsten Generation. Die Silberschmiede ist die Letzte ihrer Art in Wien, in der noch per Hand gefertigt wird. Damals wie heute werden in den Werkstätten wertvolle und dauerhafte Objekte oberster Güte hergestellt. Sie alle vereinen die Eigenschaften höchste Qualität, zeitlose Eleganz und Verwendbarkeit im Alltag.