7 spannende Fakten zum Großglockner


Er ist der höchste Berg Österreichs und eines der bekanntesten Wahrzeichen der Alpenrepublik. Wir haben sieben wissenswerte Fakten zum Großglockner für Sie parat.

7 spannende Fakten zum Großglockner Begehrter Gipfel: Jedes Jahr machen sich zwischen 4.000 und 5.000 Alpinisten auf, um den Großglockner zu bezwingen.

Mit 3.798 Metern ist der Großglockner das „Dach Österreichs“, und spielt seit seiner Erstbesteigung im Jahr 1800 eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Alpinismus. Bis heute ist der Glockner von großer Bedeutung für den Fremdenverkehr in der Region Hohe Tauern – und mit mehr als 5.000 Gipfelbesteigungen pro Jahr ein beliebtes Ziel von Bergsteigern und anderen Alpinisten. Wir haben sieben wissenswerte Fakten zum Großglockner für Sie zusammengestellt.

  1. Seine erstmalige Besteigung
    Im August 1800 machten sich über 60 Teilnehmer zu einer Expedition auf, um den Großglockner zu vermessen und ihn zum ersten Mal zu besteigen. Mit dabei war der Kärntner Fürstbischof Franz II. Xaver von Salm-Reifferscheidt-Krautheim, nachdem später die erste Schutzhütte der Ostalpen, die Salmhütte, benannt wurde, vier Bauern und Zimmerleute als Bergführer – der Überlieferung nach waren zwei von ihnen die Brüder Sepp und Martin Klotz aus Heiligenblut – und Pfarrer Mathias Hautzendorfer. Letzterer soll dann mit den vier Bergführern den Gipfel des Großglockners bestiegen haben, während die anderen Teilnehmer am Kleinglockner zurückblieben.
  2. Sein kleiner Bruder
    Dort, wo es einen Großglockner gibt, muss es wie schon erwähnt auch einen Kleinglockner geben: Mit einer Höhe von 3.770 Metern liegt der kleine Bruder von Österreichs höchstem Berg sogar auf Platz drei der höchsten Gipfel der Alpenrepublik. Die gesamte Glocknergruppe umfasst übrigens 55 namentlich benannte Dreitausender.
  3. Die Entstehung seines Namens
    Es gibt mehrere Versionen, woher der Name Großglockner möglicherweise stammt: Demnach könnte er von der glockenähnlichen Form des Berges abgeleitet sein, oder auch auf das Geräusch von Eis- und Steinschlag zurückgehen, das mundartlich als „gloggen“ (von klocken = donneren, poltern) bezeichnet wurde. In einer Landkarte des Kartographen Wolfgang Lazius war erstmals der Name „Glocknerer“ verzeichnet.
  4. Sein Gipfelkreuz
    Das erste Gipfelkreuz auf dem Großglockner stellten Bergführer der Erstbesteigungs-Expedition schon einen Tag nach der Gipfelbegehung auf. Das Kreuz am Glockner gehörte zu den ersten Gipfelkreuzen im heutigen Sinne, die extra für die Aufstellung auf einem Gipfel kunstvoll angefertigt wurden. Zum 25. Hochzeitstag von Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph I. errichtete der Österreichische Alpenklub 1880 ein neues Gipfelkreuz – das sogenannte Kaiserkreuz. Zum 200-jährigen Erstbesteigungs-Jubiläum zur Jahrtausendwende wurde es restauriert.
  5. Sein Gletscher
    Am Fuße des Großglockners ist die sogenannte Pasterze zu finden. Sie ist mit etwas mehr als acht Kilometern der größte Gletscher Österreichs und der längste der Ostalpen, verliert aber jedes Jahr etwa zehn Meter an Länge. 1856 hatte die Pasterze noch eine Größe von etwa 30 Quadratkilometern – bis heute ist sie um rund die Hälfe geschmolzen. Zudem büßte sie zwischen 2012 und 2017 etwa 25 Meter an Eisdicke ein. Nach Experten-Schätzungen könnte der Gletscher in 40 Jahren komplett verschwunden sein. Der Name Pasterze stammt übrigens aus dem Slowenischen und bezeichnet ein Gebiet, das als Viehweide geeignet ist.
  6. Die Großglockner-Hochalpenstraße
    Sie ist eines der Top-3-Ausflugsziele in Österreich und liegt inmitten der Alpen: Die insgesamt 48 Kilometer lange Großglockner-Hochalpenstraße führt mit 36 Kehren tief hinein ins Zentrum des größten Nationalparks Österreichs, dessen 1.800 Quadratkilometer großes Gebiet sich auf die Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten erstreckt. Der höchste Punkt der Gebirgsstraße ist die Edelweißspitze, die auf knapp über 2.500 Meter liegt. Der Blick auf den gleichnamigen Berg ist die landschaftliche Hauptattraktion der Großglockner-Hochalpenstraße.
  7. Die Wege auf seinen Gipfel
    Jedes Jahr machen sich zwischen 4.000 und 5.000 Alpinisten auf, um den Gipfel des Großglockners zu erreichen. Der Stüdlgrat ist nach der Normalroute über den Kleingipfel und die Adlersruhe der beliebteste, aber auch ein besonders steiler Aufstieg. Bekannt ist der Felsgrat, der alpines Können erfordert, für den schönsten Ausblick vom Großglockner. Bis hinauf zum Gipfel dauert der Aufstieg etwa vier bis fünf Stunden. Insgesamt gibt es rund 50 verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten auf den Glockner. Die extremsten Routen mit Eis-Anstiegen befinden sich an der Nordwand, darunter auch die berühmt-berüchtigte Pallavicinirinne.

    TV-Tipp: Ausnahme-Alpinisten und ihre atemberaubenden Erlebnisse in der Sendereihe Bergwelten – jeden Montag Abend um 20:15 Uhr bei ServusTV.

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