Alamo


Nach 13 Tagen Belagerung kommt es in der mexikanischen Stadt zu einer entscheidenden Schlacht. Wie diese wohl ausgeht?


Großer Jubel bricht aus in San Antonio, als Ende 1835 die erste Unabhängigkeitserklärung von Texas unterzeichnet wird. Nach Monaten des Krieges zwischen mexikanischen Truppen und US-amerikanischen Siedlern ist die Republik Texas endlich Realität. Doch nur Wochen später, im Februar 1836, marschieren 7.000 Soldaten des mexikanischen Diktators Santa Anna auf texanischen Boden. Eine Garnison mit 1.800 Männern soll die strategisch bedeutende, ehemalige Missionsstation Alamo erobern, die von der US-Armee zum Fort ausgebaut wurde. Um die Angriffe abzuwehren, stehen den beiden Befehlshabern Colonel Travis und Colonel Bowie (Richard Widmark) nur knapp 200 Soldaten zur Verfügung. Trotz Unterzahl gelingt es den US-Amerikanern, die Festung zu halten. Wenig später stößt Colonel Davy Crockett (John Wayne) mit seiner kleinen, zwölf Mann starken Einheit zu ihnen. Nach 13 Tagen Belagerung unternehmen die Mexikaner ihren letzten, großen Sturm auf Alamo. Die Entscheidungsschlacht beginnt.

Die Schlacht von Alamo gilt als Symbol des texanischen Unabhängigkeitskrieges. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Hollywood-Ikone John Wayne, eiserner Patriot und überzeugter Republikaner, dieses historischen Stoffes annahm. Der Western „Alamo“ ist die erste und einzige ungeteilte Regie-Arbeit des beliebten und äußerst erfolgreichen Cowboy-Helden. Erstaunlicherweise gelingt es Wayne, das Heldenepos bildgewaltig und durchgehend temporeich zu inszenieren, ohne in allzu großes Pathos zu verfallen. Überzeugend die Schauspielerleistungen von John Wayne als Colonel und Kriegsheld Davy Crockett, und die von Richard Widmark in der Rolle des tapferen, trinkfreudigen Colonel Bowie. (OT: The Alamo)
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