Alte Speisekarten und eine Maya-Flöte


Moderator David Groß folgt zwei originellen Inseraten nach Wien und an den Attersee. Beide Male geht es um Historisches: Einmal um alte Speisekarten, das andere Mal um eine Flöte vom indigenen Volk der Maya.


„Speisekarten von 1935 zu verkaufen!“ annonciert der Radio- und Raritätensammler Herbert Kratky aus Wien. Doch wer kann sich für Speisekarten aus den 30er-Jahren begeistern? Laut Kratky erzählen sie immerhin einiges über die Ernährungsgewohnheiten der damaligen Zeit. So sei die Auswahl an Gerichten überraschend groß, die Preise vergleichsweise moderat! Nur das Angebot an vegetarischen Speisen lasse zu wünschen übrig. Neben historischen Speisekarten hat Herbert Kratky noch eine Schallplatten-, Radio-, Fernseher- und Videorecorder-Sammlung zu bieten. Die Leidenschaft für diese Dinge liege wohl in seiner DNA. Schon die Eltern besaßen in der Nachkriegszeit in Wien ein Schallplatten-Geschäft. David Groß hat es besonders ein Koffer-Grammophon mit Platten aus den 30er-Jahren angetan. Die Musik ist tanzbar und bei den Preisverhandlungen erweist sich Herr Kratky als sehr entgegen kommend.

„Maya-Flöte zu verkaufen!“ Diesem Inserat folgt David Groß nach Seewalchen am Attersee, wo Nicole und Pierre zu Hause sind. Pierre erzählt, dass er die Maya-Flöte von einem Azteken-Schamanen geschenkt bekam. Es hätten sich auch bereits mehrere Leute für die seltene Flöte interessiert, aber nie habe „die Energie gestimmt“. Da David aufrichtiges Interesse an der Maya-Flöte bekundet, überlässt Pierre ihm die Flöte für einen symbolischen Betrag. Bei David habe er gleich ein gutes Gefühl gehabt. Auch beruflich ist Wohlfühlen ein großes Thema für Nicole und Pierre. Die beiden arbeiten mit dem Fluss der Lebensenergie, wie sie erklären. Apropos Wohlfühlen: Auch den Reptilien, die das Pärchen in ihrer Wohnung hält, scheint es hier gut zu gefallen.
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