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Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte: Die Legende der Wikingerkarte


Auf der geheimnisvollen "Vinland Karte“ ist die Ostküste Nordamerikast 50 Jahre vor Kolumbus’ großer Entdeckung eingezeichnet. Ist die Karte echt?


An der Yale University in Connecticut ist in einem Tresor ein wirklich außergewöhnliches Dokument eingeschlossen, das, wenn es denn authentisch ist, die Geschichte der westlichen Welt neu schreiben würde. Dieses Dokument, das als die „Vinland Karte“ bekannt ist, stellt eine erstaunlich exakte Darstellung der Kontinente der Erde dar. Es ist die kleine, als „Vinland“ markierte Landmasse auf der linken Seite der Karte, welche eine perfekte Nachzeichnung der Ostküste Nordamerikas darstellt. An sich keine Besonderheit, jedoch ist die Karte auf das Jahr 1440 und somit 50 Jahre vor Kolumbus’ großer Entdeckung eben jenes Kontinenten datiert. Seit seiner Entdeckung anno 1957 war dieses Stück Papier Gegenstand vieler wissenschaftlicher Authentizitätsprüfungen. Handelt es sich um eine außergewöhnlich gute Fälschung oder ist das Pergament echt?
Wenn diese Karte im 15. Jahrhundert geschaffen wurde, bezeugt sie das Wissen der Wikinger über Nordamerika – und das deutlich vor dem großen Kolumbus. Doch wie ist es möglich, dass ein Kartograph der Wikinger über derartige Informationen verfügte? Pergament, Tinte und Schreibstil eröffnen die Möglichkeit, dass die „Vinland Karte“ von einem Kirchenvorstand in einer Kirche in Basel gezeichnet wurde. Hier trafen sich in den 1430er Jahren Bischöfe und Priester aus ganz Europa, um über die Zukunft der römisch-katholischen Kirche zu debattieren und Wissen auszutauschen. Könnte Kolumbus von der Existenz einer derartigen Karte gewusst haben, bevor er seine Segel setzte? Folgt man der Geschichte der Karte und beachtet ihre archäologischen Hinweise, entdeckt man eine Wikingersiedlung auf Neufundland vor der Küste von Nordamerika.
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