Das Geheimnis der Bergkräuter: Steiermark - Das Erbe der Mönche


Alles über die seit dem Mittelalter verwendeten Bergkräuter: Wo sie wachsen, welchem Klima sie ausgesetzt sind und welche Wirkung sie haben.

 

Das Barbarakraut ist einst für Burgbewohner eine willkommene Vitaminquelle gewesen. Und der Frauenmantel beschützt die Haut der Frau. Die Welt der Bergkräuter steckt voller Geheimnisse und Überraschungen. Den Botaniker Michael Hohla führt die Suche nach Pflanzen, die schon das Mittelalter erlebt haben, an die höchstgelegene Burgruine der Steiermark. Die sogenannten "Burgflüchtlinge" sind Nachfahren jener Pflanzen, die einst in den Gärten der Burgen, Schlösser und Klöster angebaut wurden. Ihre Ursprünge reichen Jahrhunderte zurück. Der junge Benediktinermönch Pater Maximilian wandert regelmäßig auf die Alm, um Heil- und Giftpflanzen zu entdecken. Und genau hier, in der Abgeschiedenheit der wilden Berge des Nationalparks Gesäuse hütet sein Orden einen unermesslichen Schatz. In der größten Klosterbibliothek der Welt gibt es im Benediktiner-Stift Admont eine historische Herbarien-Sammlung zu bestaunen. Im Klostergarten von Stift St. Lambrecht werden heilende Tinkturen aus Bergkräutern hergestellt.
Das könnte Sie auch interessieren