Der Ruhm des Weissen Rössls


Worin liegt der Ruhm des berühmten Hotels begründet – und wie hat sich Waltraut Haas einst auf ihre Rolle als Rössl-Wirtin vorbereitet?


Hinter diesen Hotels stecken Familien, die für ihre Gäste leben. Mit Herzblut und vollem Einsatz kümmern sie sich auch um die ausgefallensten Wünsche. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein arabischer Scheich oder eine Familie zu Besuch ist. Vom Orient in Wien bis zum Arlberg Hospiz, diese Reihe ist eine Reise zur Seele von Österreichs Spitzenhotels.

„I am the Boss“ - Weisses-Rössl-Wirtin Gudrun Peter und Vater Helmut haben einen gemeinsamen Schreibtisch mit diesem Schild in der Mitte – und drehen bei Diskussionen das Schild gerne mal in die jeweils eigene Richtung. Im Alltag leitet eher Gudrun mit beträchtlichem Charme und Weitblick das legendäre „Weisse Rössl“ am Wolfgangsee. Ein Hotel über Generationen so zu führen, ist auch menschlich eine Herausforderung.

Das gilt auch für den 1601 gegründeten Hirschen im Bregenzerwald. Franz Fetz übergibt nach über 40 Jahren diesen Herbst die Rolle des „ersten Gastgebers“ an seinen Sohn Peter. Sein Vorsatz: Dem „neuen Chef“ möglichst wenig drein zu reden.

Das Hotel Stefanie im 2. Wiener Bezirk ist nachweislich das älteste Hotel der Stadt und seit Generationen in Familienbesitz. Dr. Martin Schick führt das Haus seit 25 Jahren zusammen mit seinem Direktor Peter Buocz. Der ist „aus Leidenschaft“ in der Hotellerie und wusste schon im Alter von zehn Jahren: „Ich will mal Hoteldirektor werden“. Dieses Tandem an der Spitze weiß quasi alles über Stadt-Hotellerie, ergänzt sich laut eigenen Aussagen perfekt und nimmt sich auch schon mal liebevoll „auf die Schaufel“...

TV-Tipp: Freitags lernen Sie ab 21:15 Uhr Österreichische Hotel-Legenden und die Geschichten hinter dem Erfolg der Traditionshäuser kennen. Mit viel Liebe zum Detail ist eine Porträt-Reihe entstanden, die die größten Traditionshäuser in Familienhand quer durch Österreich präsentiert.

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