Der Saimaa - Nordisches Labyrinth


Seen sind lebende Organismen. Der Zyklus der Natur bestimmt, ob diese kostbaren Wasserreserven überdauern oder verschwinden. Auf den ersten Blick wirken sie ruhig. Und doch sind sie voller Leben.

 

Der Saimaa ist der größte See Finnlands. Er ist ein riesiges Labyrinth, in dem Land und Wasser sich zu unterschiedlichsten, immer neuen Kombinationen verbinden. Häufig gewinnt das Wasser die Oberhand, und der See sieht wie ein Meer aus. Andere Male ist das Wasser wegen unzähliger Inseln nahezu unsichtbar.
Der See liegt nahe dem nördlichen Polarkreis. Wenn der Winter kommt, ist er für Monate von Eis bedeckt. Doch er ist auch die Heimat einer reichen Artenvielfalt – sowohl im Wasser als auch an Land. Einige dieser Tierarten leben hier bereits seit tausenden von Jahren.
Der Saimaa-See liegt im Süden Finnlands, nahe der russischen Grenze. Der See erstreckt sich über 500 Kilometer von Norden nach Süden, besitzt eine 15.000 Kilometer lange Uferlinie und umschließt 3.500 Inseln. Er ist ein riesiges, komplexes Seen-System, zu dem mehrere große Becken gehören: Suur-Saimaa, Pihlajavesi, Puruvesi, Orivesi, Haukivesi und noch andere, kleinere.
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