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Die Tränen des Himalaya – im Nationalpark Kaziranga (Doku)


Mündungsdeltas, Marschen, Feuchtwiesen und Fluss-Auen sind wichtige Verbindungsglieder zwischen aquatischen und terrestrischen Lebensräumen: Großflächige Feuchtbiotope. Aufgrund der extrem reichen Artenvielfalt spielen sie eine wichtige Rolle für die Ökologie der Erde.


Der Nationalpark Kaziranga gehört zu den feuchtesten Regionen der Erde. Der Park liegt im Bundesstaat Assam in Nordost-Indien am Brahmaputra. Er gilt als UNESCO Weltnaturerbe. In diesem Gebiet teilt der Wasserkreislauf den Rhythmus des Lebens in drei in etwa gleichlange Takte: Überschwemmungen während des Monsuns, Hitzeperioden während der Trockenzeit, und dazwischen eine Atempause, die man Winter nennt.
Das Leben in diesen Feuchtgebieten ist eine ständige Herausforderung. Der gewaltige Wasserkreislauf prägt Flora und Fauna – und den Menschen. In Indien kämpfen die Bewohner des Kaziranga-Nationalparks an gegen verheerende Überschwemmungen und entsetzliche Dürreperioden.
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