Die Weinhüter


Eine Tradition aus dem 16. Jahrhundert, während der Reifezeit die Trauben bei Tag und bei Nacht zu bewachen.


Seit Jahrhunderten ziehen die starken Burschen von Perchtoldsdorf als Hiatabuam durch die Weinberge - heute der Tradition wegen, früher mit einer klaren Mission: um die Weingärten vor Diebstahl oder Verbiss durch Tiere zu schützen. Der Dienst der Weinhüter begann zu Jakobi (25. Juli) oder Laurenzi (10. August) und endete, wenn drei Viertel der Weingärten abgelesen waren. Die Bewacher trugen spezielle Hacken oder Spieße als Waffen, Rechts- und Würdezeichen. Der Hütereinzug gilt als das größte Erntedankfest Österreichs und zählt zum immateriellen Kulturerbe des Landes.
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