Europas Routen - Die Via Cassia in Italien (Doku-Reihe)


Rund 85.000 Kilometer gepflasterte Wege durchzogen einst das Römerreich – verbanden Europa mit Kleinasien und dem Vorderen Orient. Jahrhunderte lang genutzt als Handelstrassen, Marschrouten und Nachrichtenpassagen – für Händler, Soldaten, Regierungsbeamte und kaiserliche Kuriere. Als das Imperium unterging, überdauerten die Trassen ihre Erbauer. Noch heute verläuft das gewaltige Straßennetz quer durch Europa und zeugt vom Reichtum alten Handwerks und der Vielfalt überlieferter Traditionen.

 

Die Via Cassia ist eine Rekonstruktion einer alten etruskischen Strasse. Ihr Weg durchquerte die Regionen Latium und Tuscia, verband Rom (Roma) über Siena (Colonia Saena Iulia) nach Florenz (Colonia Florentia). Die ersten Strassen der Römer waren noch recht primitiv, bestanden aus gestampfter Erde und Kiesstreu. Die Etrusker hingegen kannten schon um 400 v. Chr. gepflasterte Wege. Die Römer übernahmen - wie so vieles von ihren ehemaligen Herren - auch die Straßenbaukunst und brachten sie in der Antike zur Vollendung.
Filmemacher Jeremy J.P. Fekete begibt sich “on the road” auf Spurensuche. Über Autobahnen und Schotterstrassen. Mit dem nostalgischen Flair einer Reise der 1970er Jahre.
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