Gefährliche Brandung


Der junge FBI-Agent John soll in der Surfszene Kaliforniens gegen ein paar junge Surfer ermitteln. Ob er damit Erfolg hat?


Es ist ein ungewöhnlicher Auftrag, den John Utah (Keanu Reeves), Neuling in der FBI-Abteilung von Agent Pappas, erledigen soll. Pappas verdächtigt eine Gruppe von Surfern, angeführt von einem gewissen Bodhi (Patrick Swayze), in den letzten Jahren mehrere Banküberfälle durchgeführt zu haben. Die maskierten Täter konnten jedes Mal unerkannt entkommen. John soll nun in der Surfszene ermitteln. Er gibt sich als Surf-Anfänger aus und engagiert Tyler, die Ex-Freundin Bodhis, als Lehrerin. Bald lernt der junge FBI-Agent die Clique um den charismatischen Bodhi näher kennen. John entwickelt sich zum ausgezeichneten Surfer, ihm gefällt das Leben aus Sonne, Meer und Geschwindigkeit immer besser. Doch dann plant Bodhi erneut einen Überfall. Diesmal lauern John und das Team von Agent Pappas vor der Bank auf die Räuber. Nach einem heftigen Gefecht kann Bodhi entkommen. Aber der Gangster hat John als FBI-Agenten erkannt. Zwischen den Surf-Freunden entwickelt sich ein erbitterter Zweikampf auf Leben und Tod.

Kathryn Bigelows Action-Reißer „Gefährliche Brandung“ spielt an der sonnigen Küste Kaliforniens, einer Umgebung, die man für gewöhnlich eher mit Urlaubsgefühlen verbindet als mit aufregenden Verfolgungsjagden und wilden Schusswechseln. Bigelows Film steckt voller derartiger origineller Einfälle, Höhepunkt sicher das finale Duell hoch in den Lüften über der Wüste von New Mexico. Der größte Verdienst der Regisseurin ist es jedoch, das Lebensgefühl und die Poesie des Surf-Sports eingefangen zu haben, nicht zuletzt dank der spektakulären Aufnahmen von Kameramann Donald Petermann. Keanu Reeves verkörpert glaubwürdig den jungen FBI-Agenten John. Sein Gegenspieler, Surf-Star Bodhi, wird wirkungsvoll von Patrick Swayze dargestellt. (OT: Point Break)
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